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Kunst der Gegenwart

Museum Ludwig

Telefon: 0221 / 221 261 65
Fax: 0221 / 221 241 14

E-Mail: info@museum-ludwig.de
Website: http://www.museum-ludwig.de/

Großformatige Pop-Art Siebdrucke von Roy Lichtenstein und die weltbekannten "Brillo"-Boxen von Andy Warhol, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt sowie eine umfangreiche Werksammlung aus Expressionismus und Russischer Avantgarde: das gibt es im Museum Ludwig zu sehen.

Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Kunst der Moderne seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Bestand wird regelmässig durch neue Ankäufe - auch von jüngeren Positionen - erweitert.  

Das Museum Ludwig basiert auf der Kunstsammlung des Politikers und Anwalts Josef Haubrich. Diesem war es während der Zeit der nationalsozialitischen Diktatur gelungen, zahlreiche expressionistische Kunstwerke zu retten, die als "entartet" galten. 1976 wurde die Sammlung durch die Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst des Sammlerpaars Irene Monheim und Peter Ludwig erweitert. Das Museum Ludwig war gegründet.

1986 wurde ein architektonisch repräsentatives Gebäude zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof erbaut. Der Ziegelsteinbau mit seinen charakteristischen Sheddächern beherbergt neben dem Museum Ludwig auch die Philharmonie. Das Wallraf-Richartz Museum, das anfangs ebenfalls in dem Komplex untergebracht war, zog im Januar 2001 in einen eigenen Bau. Seitdem hat im Ludwig die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart auf etwa 8000 Quadratmeter Ausstellungsfläche Platz.

Regelmässig finden Sonderausstellungen statt.

Sammlungsschwerpunkte

- Deutscher Expressionismus
- Russische Avantgarde vor und nach der Revolution
- Malerei des Surrealismus
- Picasso-Sammlung
- Pop-Art
- Gegenwartskunst (seit den 70er Jahren)
- Handzeichnungen und Graphik
- Fotografie- und Videoabteilung 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr (inkl. Feiertage);
jeden ersten Donnerstag im Monat 10-22 Uhr
Montag geschlossen

Eintrittspreise

Tagesticket 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 Euro
Familienticket 20 Euro
Für Schulklassen ist der Eintritt in die ständige Sammlung frei; Sonderausstellungen kosten pro Schüler/Lehrer 4 Euro
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahren

Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50% reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 5 Euro (ermäßigt: 3,50 Euro).

Anfahrt mit dem ÖPNV:
Haltestelle: Hauptbahnhof für S-Bahn, U-Bahn, Nah- und Fernverkehr

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