Tag der offenen Tür
Museum für Ostasiatische Kunst feiert 100-jähriges Bestehen
Bereits 100 Jahre ist es her, dass aus der umfangreichen Sammlung des Adolf Fischer das Ostasiatische Museum hervorging. Zum Jubiläum lädt das Haus zu zwei bedeutenden Sonderausstellungen sowie einem Tag der offenen Tür am 31. Oktober ein.
Buddhistische Wandmalerei sowie japanische Farbholzdrucke stehen im Mittelpunkt der beiden Sonderausstellungen, die bereits am 16. Oktober eröffnet werden. So können interessierte Besucher unter dem Namen "Das Herz der Erleuchtung: Buddhistische Kunst aus China 550-600" Tuscheabreibungen von monumentalen Texten begutachten, die fromme Buddhisten während der Qi-Dynastie auf die Felsen in den Bergen der Provins Shandong meißelten. Neben rund 30 Abreibungen werden auch 20 Steinskulpturen derselben Ära zu sehen sein.
Tag der offenen Tür
In der zweiten Ausstellung, "Surimono: Die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck" dagegen werden rund 120 Farbholzdrucke ausgestellt, die als luxuriöse und kostbare Privateditionen von Dichterzirkeln in Auftrag gegeben wurden und sich durch eine reiche Farbpalette und aufwändige Drucktechnicken auszeichen.
Gemeinsam gefeiert wird das 100-jährige Jubiläum dann mit einem großen Tag der offenen Tür am Samstag, 31. Oktober von 11 bis 17 Uhr. Neben einer Podiumsdiskussion mit deutschen Austauschschülern in China sowie asiatischen Schülern einer Kölner Schule bieten Theateraufführungen, eine Tombola sowie ein kulinarisches Programm Abwechslung.
Weitere Informationen über das Museum für Ostasiatische Kunst
(Erstellt am 2. Oktober 2009 - 10:57 Uhr; aktualisiert 4. Oktober 2009 - 19:34 Uhr)
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