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Dauerausstellung neu präsentiert

Museum Ludwig krempelt alles um

Gründlich umgekrempelt hat Hausherr Yilmaz Dziewior die Dauerausstellung im Museum Ludwig. Schon Ende des vorigen Jahrs waren immer einzelne Säle gesperrt. Jetzt – ein gutes Jahr nach seinem Amtstritt – stellte er die neue Präsentation vor.

Chronologisch geordnet, soll sie dem Besucher das Verständnis für die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts bis heute leichter machen. Dabei werden Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik, Video und Installationen vermischt. Im 2. Stock ist die Kunst aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ausgestellt, im 1. die Kunst nach 1945 bis hin zur Pop-Art. Im Keller dann die zeitgenössische Kunst der letzten etwa 30 Jahre.

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Grundlage sind die umfangreichen Bestände des Museums, insbesondere die Schenkungungen des Sammlerehepaars Irene und Peter Ludwig: Pop-Art, Picasso und russische Avantgarde. Dann die Sammlung Haubrich vor allem mit deutschem Expressionismus. In der Öffentlichkeit unterschätzt sieht Dziewior die Foto-Bestände, ihnen will er mehr Bekanntheit verschaffen. Wichtig ist ihm die Erweiterung des Blicks auf die Kunst außerhalb Europas. Hier will er verstärkt ankaufen.

In der zeitgenössischen Abteilung spielt die Chronologie nicht mehr die Hauptrolle. Hier soll ein zentrales Werk zeigen, wie eine bestimmte Idee auch schon von anderen Künstlern thematisiert werden. Aktuell ist es „A Book from the Sky“ des Chinesen Xu Bing, das erstmals nach 17 Jahren wieder zu sehen ist. Es setzt sich mit der Zerstörung von (Schrift-)Traditionen durch Maos Kulturrevolution auseinander – einem Ereignis, dass für die Kultur eine Wirkung hatte wie der Zweite Weltkrieg in Europa.

Rund 100.000 Euro kostete die Neu-Präsentation. Davon zahlte die Stadt eine Hälfte, die andere die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig. Beide verpflichteten sich, in den kommenden zwei Jahren zu jeweils weiteren 25.000 Euro. Denn auch wenn es die „Dauerausstellung“ ist, soll nicht nur im Keller behutsam ausgewechselt werden. Und im obersten Stock müssen sich Bilder von Beckmann schon bald auf ein neues Zuhause einrichten: In ihrem Saal werden bald die Picassos hängen, die gerade nach Japan ausgeliehen sind. (js)

Adresse, Öffnungszeiten und mehr zum Museum Ludwig

 

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