Druckgrafiken hatten Käthe Kollwitz bekannt gemacht. Doch ihre
gezeichneten Vorstudien – „mit der stärksten Liebe gemacht“ – wurden
erst 1917 zu ihrem 50. Geburtstag ausgestellt. Und waren ein
Verkaufsschlager. Um den Trennungsschmerz zu lindern, veröffentlichte
sie 32 ausgesuchte Zeichnungen als Faksimiledrucke in zwei Mappen. Das
Käthe-Kollwitz-Museum zeigt sie jetzt „im Kontext“.
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Am Donnerstag ist wieder KölnTag. Dann zahlen Kölner mit festem Wohnsitz in
der Domstadt keinen Eintritt beim Besuch der ständigen Ausstellungen der
städtischen Museen. Natürlich gibt es auch wieder kostenlose Führungen und verlängerte Öffnungszeiten.
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Der venezianische Maler Tizian wusste schon im 16. Jahrhundert, wie er
die Leute mit Geld „scharf“ auf seine Gemälde machte: Er ließ sie als
Holzschnitte oder Kupferstiche vervielfältigen, die er dann als
Appetizer an potenziellen Käufer brachte. Zugleich waren sie eine
willkommene Nebeneinnahme. Eine Kammer-Ausstellung im
Wallraf-Richartz-Museum gibt jetzt einen Einblick in diese
Geschäftspraktik.
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Am 4. April 2013 erhalten Kölner gegen Vorlage ihres
Personalausweises wieder freien Eintritt in die ständigen der städtischen Museen. Zum Ausklang der Osterferien werden
zudem einige Familienführungen angeboten.
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Eine Puppe aus Plastiktüten, eine – selbst gebaute – tönerne
Rechenhilfe aus Malawi, verrostete Panzerteile aus dem Kosovo: „Andere
Kinderwelten“ zeigt das Rautenstrauch-Joest-Museum in
seinem Juniormuseum bis zum 21. Juli anlässlich des 60. Geburtstags des Kinderhilfswerks
UNICEF.
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Dass man heute weiß, wie die alten ägyptischen Tempel früher ausgesehen haben, ist dem
Kölner Architekten Franz Christian Gau zu verdanken. Eine Ausstellung im
Stadtmuseum erinnert an den vergessenen Altertumsforscher.
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Der exaltierte Salvador Dali in jungen Jahren: der Zwirbelbart nur ein
schmaler Strich, die Augen glänzen aber schon dämonisch; oder Pablo
Picasso in kurzen Shorts lümmelnd auf einem Sofa. Ikonen der Kunst- und
Fotogeschichte, aufgenommen von Man Ray, jetzt zu sehen im Museum
Ludwig.
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Im Dezember bezog das NS-Dokumentationszentrum seine neuen Räume. Wo bisher eine Kunstgalerie betrieben wurde, finden jetzt Sonderausstellungen des "NS-Dok" statt. Die erste Ausstellung mit dem Titel "Gold + Asche" widmet sich der Geschichte des Hauses.
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Auch 2012 konnten sich Kölns Museen wieder über steigende Besucherzahlen
freuen. Genau gezählt waren es 1.253.840 – gegenüber 2011 eine
Steigerung um fast 20 Prozent. 2013 wird es aber wohl keinen neuen Rekord geben - spektakuläre Ausstellungen sind für sieses Jahr nicht geplant.
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Die Stacheln sind nur aufgedruckt. Doch ob das aus grünen Kugeln
zusammengesetzte Sofa namens „Canapé cactus“ oder „Schwiegermutter“
wirklich bequem ist, lässt sich leider nicht ausprobieren. Parallel zur
Möbelmesse zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln ausgefallenes
internationales Design.
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