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Rasanter Parforceritt durch die Kunstgeschichte

Hochkarätige Ausstellung: "Von Dürer bis van Gogh"

Kunst von Dürer bis van Gogh – dieses Spektrum decken sowohl das Wallraf-Richartz-Museum wie die Privatsammlung des Schweizer Waffenfabrikanten Emil Georg Bührle ab. In Köln findet jetzt eine Auswahl beider Sammlungen zusammen: Ein ebenso rasanter wie spektakulärer Parforceritt durch die Kunstgeschichte!

Vor zwei Jahrhunderten wurden sie bei einer Auktion auseinandergerissen – in Köln fanden sie jetzt wieder zusammen, die zwei stimmungsgeladenen Landschaftsbilder des niederländischen Meisters Aelbert Cuyp aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das eine hatte im Kölner Museum eine neue Heimat gefunden, das andere in der Bührleschen Privatsammlung, die seit 1960 öffentlich ist.

Dieses Paar mit dem die Ausstellung eröffnet wird, gibt das Grundkonzept der Ausstellung vor: Jeweils zwei Bilder – bisweilen auch drei – werden gegenübergestellt, ermöglichen so den Vergleich innerhalb des Werks eines Künstlers oder zwischen zwei Künstler einer oder unterschiedlicher Epochen. In der Regel steht dabei eine der 33 Leihgaben aus Zürich einem der 31 Bilder aus der Kölner Dauerausstellung gegenüber.

Bildergalerie: Von Dürer bis van Gogh

Da sind etwa zwei mittelalterlichen Bilder (beide aus Köln), die die Muttergottes mit entblößter Brust zeigen – sie dürften wohl Paul Gauguin zu seinem Bild einer nährenden Mutter auf Tahiti inspiriert haben. Oder die beiden Bilder, die der Impressionist Alfred Sisley an einem Tag von einer Regatta malte: In Köln hängt sein Morgenbilder mit prallen weißen Wolken, in Zürich dann die rosa angehauchte Nachmittagsstimmung.

Dabei ist alles, was Rang und Namen hat wie Canaletto, Picasso, Monet, Renoir, Braque, Delacroix, Degas, Redon oder van Goyen. Wohl erstmals treffen auch Paul Gauguins „Bretonischer Junge“ und – eine Ikone der Kunstgeschichte – „Der Knabe mit der roten Weste“ von Paul Cézanne aufeinander. Letzteres Bild wurde 2008 zusammen mit drei anderen aus dem Züricher Museum gestohlen und erst vier Jahre später in Belgrad aufgespürt.

Auch als Folge dieses Diebstahls wurde das Museum in Zürich im vorigen Jahr geschlossen. Bis zur Eröffnung des geplanten Anbaus am Züricher Kunsthaus werden Teile der Sammlung ausgeliehen – auch das Kölner Museum profitierte davon. Alte Verbindungen zwischen dem ersten Kölner Nachkriegsdirektor und dem Schweizer Sammler erleichterten die Zusammenarbeit für diese sicher einmalige Ausstellung. (js)

„Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf“ – bis 29. Januar 2017, Wallraf-Richartz-Museum, Obermarspforte, Di-Fr 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr (außer an Feiertagen), Sa und So 11 bis 18 Uhr, Eintritt 12/8 Euro, Katalog 29,90 Euro

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