Architektur in Köln

Köln ist eine Stadt mit einem zusammengewürfelten und vielfältigen Stadtbild. Relikte aus der Römerzeit stehen Tür an Tür mit kunterbunter 50er Jahre Architektur, imposante Häuser aus der Gründerzeit neben modernen Glasfassaden. Diese Unordung kommt nicht von Ungefähr: Im zweiten Weltkrieg in großen Teilen zu fast 95% zerstört, lag es in der Hand der Nachkriegsarchitekten, die Stadt neu zu arrangieren. Der Zeitgeist der 50er, 60er und 70er Jahre mit seinen modern erscheinenden Elementen hat selbstverständlich seine Spuren hinterlassen.

Doch wer sich davon nicht beirren lässt und von architektonischen Sünden, wie es sie in jeder Stadt gibt, mal absieht, der findet in Köln wahre Schätzchen. Allen voran stehen die zwölf romanischen Kirchen, die, ebenfalls fast gänzlich im Krieg zerstört, in liebevoller und jahrelanger Kleinarbeit restauriert wurden. 

Moderne Stadtplanung

Städteplanung ist in Köln stets ein brandaktuelles Thema. Das Haus der Architektur bietet Diskussionsrunden, Vorträge und Workshops rund um das Thema Architektur an und ermöglicht so den Austausch über städtebauliche Maßnahmen in Köln und der Region. Darüber hinaus findet seit zehn Jahren regelmässig das Architektur-Festival plan statt, bei dem sich nationale und internationale Architekten sowie Kölner Bürger mit dem Thema der Raumplanung auseinandersetzen. Verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Mitmach-Aktionen laden dazu ein, die urbane Umgebung näher zu betrachten und Verbesserungsvorschläge zu suchen. Mehr zu diesem Festival findet sich unter www.plan-project.com.

Auch unterschrieb die Stadt Köln im Jahr 2007 den sogenannten Masterplan (Informationen dazu unter www.masterplan-koeln.de), der ein einheitliches Konzept der Innenstadt sowie einen ansprechenden öffentlichen Raum zum Ziel hat. Unter der Leitung des renommierten Architekturbüros Albert Speer und Partner GmbH entwickelt sich das Bild der Städteplanung der kommenden 20 Jahre.

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