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Verbindung von A 4 auf A 1 gesperrt

Kreuz Köln-West wird für neun Monate "kastriert"

Mit zahlreichen Umwegen und Verkehrsbehinderungen müssen Autofahrer in den kommenden neun Monaten am Autobahnkreuz Köln-West rechnen. Wegen der nächsten Bauphase des "Tunnels Lövenich" muss die Verkehrsführung im Tunnel selber und am Kreuz komplett umgeleitet werden.

Die Weströhre der "Lärmschutzeinhausung" zwischen der Anschlussstelle Lövenich und dem Kreuz Köln West soll nun endlich ihr Glasdach und die endgültige Fahrbahn erhalten, außerdem wird sie mit der neuesten Sicherheitstechnik ausgerüstet. Am 10. September beginnen die Bauarbeiten und mit ihnen die Behinderungen - die neun Monate dauern sollen.

Vor allem aus Richtung Aachen kommende Autofahrer in Richtung Leverkusen/Dortmund müssen Umwege in Kauf nehmen. Schon ab dem 8. September wird die Verbindung zwischen der A4 aus Richtung Aachen und der A1 in Richtung Norden gesperrt. Die Umleitung erfolgt über das Heumarer Dreieck zum Kreuz Leverkusen, dort geht es schließlich zurück auf die A1. "Die Änderung richtet sich vor allem an den Fernverkehr, der spart durch diese Umleitung Zeit", betont  Laurenz Braunisch von Straßen.NRW. Der Regionalverkehr Richtung Lövenich, Bocklemünd, Köln-Nord und Düsseldorf solle sich an die gesonderte Umleitung über die Anschlussstelle Frechen halten. Diese führt allerdings einmal quer über die Dürener Straße - Ampelkreuzung inklusive.

Ab dem 10. September kann die A1 aus Richtung Dormund nicht mehr an der Ausfahrt Frechen verlassen werden. Die Abfahrt ist erst wieder in Gleuel möglich. Zudem wird ab dem 10. September die Weströhre (Richtung Koblenz) gesperrt. Der gesamte Verkehr wird gebündelt und auf vier Spuren durch die Oströhre geleitet.

Download des Plans mit den Sperrungen als PDF-Datei bei strassen.nrw.de

Auch an der Anschlussstelle Lövenich wird es einige Besonderheiten geben:Die Auffahrt in Richtung Norden wird ab dem 8. September für neun Monate gesperrt, der Verkehr wird über den Militärring bis zur Anschlussstelle Bocklemünd umgeleitet.

Nur bis Ende September bleibt die Auffahrt Richtung Süden gesperrt. Mit
Ausnahme der Nächte von montags bis freitags zwischen 21 und 5 Uhr öffnen dann die Straßenbauer in der Anschlussstelle Lövenich wieder die Zufahrt auf die A1 in Richtung Süden. Die Autos können jedoch nicht auf der A1 bleiben, sondern werden in Richtung Aachen abgeleitet. 

Die Abfahrt Lövenich aus Richtung Dortmund bleibt geöffnet, allerdings nur zwischen 5 und 21 Uhr und am Wochenende. In der übrigen Zeit erfolgt die Abfahrt über benachbarten Anschlussstellen.

Straßen.NRW empfiehlt den Verkehrsteilnehmern, sich vor der Fahrt über die Verkehrsverhältnisse zu informieren: www.autobahn.nrw.de.

 

(Erstellt am 6. September 2011 - 9:46 Uhr; aktualisiert 13. Oktober 2011 - 13:09 Uhr)


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Kommentare

Grossartig, nachdem der

Grossartig, nachdem der gesamte Verkehr in Junkersdorf in den vergangenen Wochen massiv zugenommen hat, werden jetzt, mal eben so, Tatsachen geschaffen. Einen ersten Eindruck davon, was in den kommenden MONATEN (!) los sein wird konnte man in den vergangenen Tagen bereits auf der Marsdorfer Strasse (Ausfahrt Richtung Dürener Strasse) und auf der Dürener Strasse bestaunen.

Der Plan als PDF ist ja mal

Der Plan als PDF ist ja mal der Hammer , ein 6jähriges Kind kann besser malen . Also ich bin immer noch so schlau wie vorher .

Hallo allesamt. Hat

Hallo allesamt.

Hat überhaupt schonmal jemand sich über die ganze "fantastische" Umbaumaßnahme im Vorfeld mal Gedanken gemacht? Den Eindruck hat man allerdings nicht wirklich!

Mir ist mal eine Bausumme von 150 Mio € zu Ohren gekommen die der ganze Spaß kosten soll ( 150.000.000,00€ ). Bei aller Liebe für das Geld hätten man für wesentlich sinnvollere Sachen investieren können.
Aber der absolute Überkracher ist, Umleitungen zu empfehlen die eigentlich gar nicht zu FAHREN sind. Bei den Umleitungen steht man sich eher den Tank leer als überhaupt vorwärts zu kommen.Ist auch immer wieder schön von einem Theoretiker zu hören daß man am besten zig Kilometer Umweg fahren soll weil man ja somit Ziet spart.Sicher viele Wege führen nach Rom -.-
Wenn ich jetzt Mathematiker oder Dipl.Ing wäre würde ich das mal vorrechnen was jeder Tag für den "normal sterblichen Bürger" finanziell bedeutet:
1)Wesentlich mehr Kraftstoffverbrauch und Verschleiß des Pkws durch Staus ohne Ende.(CO² Emmission lässt grüßen)
2)Jeder Firmenbetrieb sei es Baugewerbe,Logistik etc. hat enormen Zeit-Kraftstoffverlust ( was jeden Menge Euros bedeuten )
3) Schonmal an die Umgehungsstraßen gedacht?Ja, machen wir nach den 9 Monaten direkt mit neu weil sie aufgrund hunderter Schwerlasttransporter und Sattelzüge ( um die 43t ) täglich immer mehr in "Klump" gefahren werden weil sie die Autobahn nicht nutzen können und die Landstraßen für so extreme Belastung gar nicht ausgelegt sind.( Siehe Kreuzung Bonnstr./Kölnerstr. in Frechen.Spurrinnen wie in Miami zum Wellenreiten.
4)Ist ja schnuckelig ein schönes Glasdach auf unserem neuen Tunnel zu haben.Ist bestimmt selbstreinigendes Glas oder?Huch doch nicht? Na sowas, das gibt ja sofort wieder neue Fixkosten für die Reinigung.
Aber lasst mich raten: Kostet ja nix, der Steuerzahler hat doch noch genug!!!
Fazit: Wenn Ihr von, sagen wir mal Frechen nach Köln wollt, fahrt am besten über Bottrop.

Aber wie war das?
Et is wie et is, et kütt wie et kütt und hät och immer joot jejange.Und vor allem : 150 Mio.€ : Wat fott is is fott

Sehr geehrte

Sehr geehrte Stadtentwickler,

die Zudeckung der Autobahn bei Weiden ist sicherlich ein lobenswertes Vorhaben. Die Organisation weniger. Die ersten Erfahrungen in den Sommerferien waren miserabel. Die Auffahrt bei Lövenich war einfach gesperrt ohne irgendwelche Umleitungsempfehlungen. Die Umgehung Richtung Heumar kostete (Ferienzeit!) ca. 30-45 Minuten über Frechen. Ich möchte jetzt nicht weiterrechnen für die nächsten Monate. Musste zum Glück nicht in die Richtung fahren.
Bitte überprüfen Sie auch umliegende Strassen immer wieder, wie Umleitungstauglich diese sind: Auf der Aachener stadtauswärts fahrend (Plan: Richtung Frechen abbiegen) war die linksabbieger Spur wochenlang gesperrt (ist noch?)wiederum ohne Umleitungsempfehlung. Lassen Sie Ihre Leute bestimmte Strecken abfahren, damit sie merken, wo was fehlt.

Ich wünsche Ihnen eine bessere Organisation.

Mit freundlichen Grüßen

Eszter Facsar

Betr. Sperrung Köln

Betr. Sperrung Köln West.

So langsam hält man die Verarschung wegen des Lärmschutztunnels ja wohl nicht mehr aus !!!
Zum Einen diese Ausgaben für ein paar Anwohner, die teilweise da hingezogen sind,als die Autobahn schon da war. Da hätten normale Lärmschutzwände ausgereicht.
Dann stellt jemand während der Bauphase !!!! fest, das das Ganze ja als Tunnel bewertet werden muß und dann Rettungswege angelegt werden müssen. Natürlich mit einer Bauzeitverlängerung und Kostensteigerung in Millionenhöhe.

Die Türöffnungen in den Seitenwänden waren von Anfang an vorhanden !!!!?????? Bei täglicher Vorbeifahrt gesehen....

Aber jetzt kommt der Gipfel : Wie hirntot muß Herr Laurenz Braunisch von Straßen-NRW sein, wenn er erklärt, die Umleitung über das Heumarer Dreieck bis Leverkusen würde Zeit sparen ?????

Wo leben diese Leute eigentlich ?? Ohne die Sperrung Köln-West
gibt es heute schon täglich Stau von Heumar bis Leverkusen. Hat Straßen-NRW schon vergessen, das dort auch eine "ewige" Baustelle ist???

Wenn es schon sein muß, das auf beiden Wege um Köln herum zur
gleichen Zeit gebaut wird, dann erspart uns wenigsten diese unsinnigen Kommentare.

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