Aula besetzt
Kölner Studenten demonstrieren weiter
Die Proteste der Kölner Studentenschaft gehen weiter. Am Dienstag besetzten die Studierenden erneut einen Hörsaal in der humanwissenschaftlichen Fakultät, um eine Vollversammlung abzuhalten.
Die Studierenden beschlossen darin, auch weiterhin Protestaktionen durchzuführen. Der Hörsaal war auch am Mittwoch noch besetzt. Zuvor waren die Studierenden durch das Studentenviertel in Richtung Hauptgebäude gezogen, um dort ihre Abstimmung durchzuführen. Die Verwaltung hinderte sie allerdings daran, sodass sie auf den etwa ein Kilometer entfernt liegenden Hörsaal ausweichen mussten.
Grund für die Proteste der Studenten sind die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die Studiengebühren. Am Montag hatte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Bologna-Reform und die Neuordnung der Studiengänge verteidigt. HRK-Präsidentin Margret Wintermantel räumte ein, dass es bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses in einigen Studiengängen durchaus Probleme gebe etwa durch die Prüfungsbelastungen.
"Bei solch einer Riesen-Reform läuft nicht alles problemlos", sagte sie vor Journalisten. Die Hochschulen seien aber dabei, ihre Studiengänge zu überprüfen. Wenn es Mängel gebe, würden Verbesserungen vorgenommen, sagte Wintermantel.(kb/AFP/Foto: ddp)
(Erstellt am 25. November 2009 - 10:54 Uhr; aktualisiert 25. November 2009 - 11:42 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Der kölsche Linkverkürzer für Twitter & Co.
Kommentare
Großer Andrang am Infostand
Großer Andrang am Infostand der Fraktion pro Köln anläßlich des Tags der Jugend im Rathaus: Zusammen mit dem Stadtrat Jörg Uckermann stehen die Jugendbeauftragten der pro-Bewegung Rede und Antwort.
„Es ist unsere Sache, ob wir für pro Köln sind“
Tag der Jugend im Rathaus verläuft für pro Köln äußerst erfolgreich – Verdrossenheit bei den Jugendvertretern der Altparteien – drei Neumitglieder für pro Köln
Äußerst erfolgreich für pro Köln verlief der heutige Tag der Jugend im Rathaus. Viele Schülerinnen und Schüler fanden den Weg an den Stand der Jugend pro Köln in der Piazetta des Rathauses und anders, als an den Ständen der Jugendorganisationen der Altparteien, kam bei den pro-Köln-Vertretern am Stand keine Langeweile auf. Neben dem pro-Köln-Jugendbeauftragten Benjamin Warnecke und dem pro-NRW-Jugenbeauftragten Gereon Breuer waren auch die beiden pro-Köln-Ratsherrn Jörg Uckermann und Bernd M. Schöppe am Stand anwesend und diskutierten engagiert mit den Schülerinnen und Schülern.
Besondere Aufmerksamkeit erregte eine Schülerin von der deutsch-italienischen Gesamtschule „Italo Svevo“, die sagte: „Es ist unsere Sache, ob wir für pro Köln sind.“ Damit erteilte sie dem gutmenschlich getriebenen Wahn mancher Lehrkörper, im Geiste einer menschenfeindlichen linken Ideologie gegen die Demokratie zu Felde zu ziehen eine klare Absage. Dies freute insbesondere Ratsherr Jörg Uckermann, der zufrieden äußerte: „Es freut mich, wie sehr die Schülerinnen und Schüler an der politischen Arbeit von pro Köln interessiert sind. Sie setzen sich aktiv mit dem desaströsen Zustand der Kölner Kommunalpolitik auseinander und erbringen damit eine Leistung, zu der ihre Lehrer nicht einmal ansatzweise in der Lage zu sein scheinen. Niemand muss linksbewegten Lehrkörpern nachlaufen. Auch ich habe in meiner Schulzeit Opposition zu linken Lehrern bezogen und hatte gute Erfahrungen damit.“
Ein positives Resümee zog auch pro-Köln-Jugendbeauftragter Benjamin Warnecke: „Der Einsatz von pro Köln beim heutigen Tag der Jugend hat sich voll und ganz gelohnt und ist ein großer Gewinn für unsere Arbeit gewesen. Besonders freut es mich, dass wir noch an Ort und Stelle immerhin drei Neumitglieder aufnehmen konnten, die unsere starke Jugend-Mannschaft in Zukunft unterstützen werden.
Schade ist nur, dass jedes Jahr nur relativ wenige Schülerinnen und Schüler in den Genuss kommen, am Tag der Jugend im Rathaus teilzunehmen. Politische Bildung ist nun einmal Menschenbildung und deshalb für junge Menschen besonders wichtig. Daher werden wir in der nächsten Ratssitzung beantragen, den Tag der Jugend im nächsten Jahr zusätzlich auch auf Stadtbezirksebene in den jeweiligen Bezirksrathäusern stattfinden zu lassen.“
- Antworten
- markiert
Sowas kann es nur in
Sowas kann es nur in Deutschland geben . Direkt räumen lassen und Anzeige gegen Hausfriedensbruch machen .
Nur so zur Info: Es wird
Nur so zur Info: Es wird derzeit überall in Europa gestreikt, das Problem betrifft nicht nur Deutschland alleine.










Kommentar hinzufügen