Polizei und Feuerwehr ziehen Bilanz

"Hallo, hier hängt ein Eisbär über dem Zaun"

Mit teils kuriosen Notrufen hatte die Feuerwehr es zum Auftakt des Kölner Straßenkarnevals am Donnerstag zu tun. Jecke berichteten von über Zäunen hängenden Eisbären und Spaziergängern auf der A59. Auch die Polizei war an Weiberfastnacht im Dauereinsatz und freut sich über rückläufige Deliktzahlen. 

Zwischen 15 und 18 Uhr hatte die Kölner Feuerwehr am meisten zu tun, in diesem Zeitraum gingen die Notrufe minütlich ein. Dabei hatten die Rettungskräfte einiges zu Lachen, so bekam sie von einem Jeck zu hören: "Hallo, hier hängt ein Eisbär über dem Zaun". Ein anderer Anrufer berichtete von einem weiteren Eisbär, der auf der A59 umherspaziere.

Insgesamt verzeichnet die Kölner Feuerwehr leicht ansteigende Einsatzzahlen im Vergleich zu 2012. 870 Mal mussten die Rettungswagen zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen ausrücken, Grund dafür war zumeist übermäßiger Alkoholkonsum. Insgesamt hatte es sechs Prozent mehr Rettungsdiensteinsätze gegeben als noch 2012.

Polizei freut sich über rückläufige Zahlen 

Die Bilanz der Kölner Polizei fällt durchweg positiv aus. Mit 112 Platzverweisen, 78 Ingewahrsamnahmen, 28 bvorläufigen Festnahmen und 119 Körperverletzungen sind die Zahlen der Polizei rückläufig. 

Vor allem die Anzahl an "Körperverletzungen und Sachbeschädigungen sind stark zurück gegangen", lobt Thomas Held von der Polizei Köln. "Wir sind von Anfang an konsequent gegen auffallende Personen vorgegangen", erklärt Held das taktische Vorgehen der mehreren hundert Polizisten, die gestern in Köln unterwegs waren.

Die Stadtverwaltung lobt den Umgang der Karnevalisten mit dem Glasverbot. Die meisten wüssten mittlerweile Bescheid und seien auf Plastikflaschen umgestiegen. Besorgniserregend ist allerdings die Zahl alkoholisierter Minderjähriger. 128 Mal musste das Ordnungsamt einschreiten, weil unter 18-Jährige Alkohol tranken, 2012 waren es noch 91 Jugendliche. Viel zu tun hatte das Ordnungsamt außerdem mit „Wildpinklern". 2013 wurden fast doppelt so viele Personen (272) beim Urinieren in der Öffentlichkeit erwischt wie im Vorjahr (142).  


 

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Kommentare

Ich konnte leider kein

Ich konnte leider kein Karneval feiern an diesem Abend, ich musste leider Bereitschaft schieben. Am Abend fuhr ich dann nach einem Einsatz nach Hause und sah eine Kuh die sich die Seele aus dem Leib kotzte, aber sie wahr wohl behütet. Es stand jemand daneben der ihr Wohlwollend auf den Rücken klopfte. Frei nach dem Motto "Sauf bis der Arzt kommt" und dann "....lass alles raus, ich bin ja bei dir". Das Fest der anonymen Alkoholiker :(

Ein Zitat von Ihnen an

Ein Zitat von Ihnen an anderer Stelle am 7.2.13: Einer der Gründe warum ich Karneval nicht mehr nach Köln gehe. Du kommst entweder nirgendswo mehr rein oder wirst richtig blöd angepöbelt. Frei nach dem Motto "Wir sind ja nicht von hier, dann können wir uns mal richtig daneben benehmen". Karneval in Köln empfand ich früher wirklich toll aber heute ? Mittlerweile ist sogar Holland leer weil die alle in Köln sind. In den Brauhäusern muss man schon morgens um 7 eine Ecke freigekämpft haben damit man überhaupt irgendwo einen Platz bekommt. Ne ne , wirklich schön ist das schon lange nicht mehr. Zitat Ende. Sie besitzen eine sehr wankelmütige Meinung ohne Rückgrad. Meiner Meinung nach sind Sie gegen Alles. Sie müssen ein sehr trauriger und missgünstiger Mensch sein, der seine Meinung sicherlich nur anonym äußert, schade.

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