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Umfrage

Kölner Oper ist Opernhaus des Jahres

Berlin (dpa) - Das Opernhaus des Jahres steht in Köln - und ist gleichzeitig das größte Ärgernis der Saison, wie 50 internationale Opernkritiker in der jährlichen Umfrage der Zeitschrift "Opernwelt" befanden.

Zwar wurde die Bühne für ihre Leistung unter Intendant Uwe Eric Laufenberg zum Sieger gewählt. Gleichzeitig ärgerten sich die professionellen Operngänger über die kulturpolitischen Querelen, die den künstlerischen Erfolg des Hauses überschatteten. Laufenberg war wegen Etat-Streitigkeiten zunächst fristlos gekündigt worden.

Zum Ende dieser Spielzeit verließ er die Bühne mit einem Auflösungsvertrag. Nachfolgerin wurde Laufenbergs bisherige Stellvertreterin Birgit Meyer.

(Erstellt am 1. Oktober 2012 - 13:54 Uhr; aktualisiert 1. Oktober 2012 - 22:37 Uhr)


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Kommentare

Soweit ich mich erinnern

Soweit ich mich erinnern kann hat Herr Laufenberg mehrmals mit seinem "Weggang" gedroht. Gleichzeitig bezeichnete er seinen Arbeitgeber als "dumm". Mit diesem Gebahren hat förmlich nach einer Kündigung gebettelt. Jetzt beklagen viele den Rauswurf. Für mich ist das unverständlich. Die Kündigung wurde nicht ausgesprochen weil der Mann nichts kann, die Kündigung wurde ausgesprochen dafür wie er sich verhalten hat. Was nützt eine gute fachliche Leistung wenn der Mensch Laufenberg unerträglich wird?

Die Stadt ist einfach nur

Die Stadt ist einfach nur noch peinlich. Als ich Student war, haben mich viele Freunde darum beneidet, in Köln leben zu dürfen. Das ist einige Jahre her.
Heute ernte ich allenfalls ein Naserümpfen oder ein müdes, mitleidiges Lächeln, wenn das Thema Köln zur Sprache kommt. Mittlerweile schäme ich mich für die Stadt.
Thomas Leyendeck

Kann es sein, dass Deinen

Kann es sein, dass Deinen Freunden die eigenen Sünden einfallen. Meiner Meinung nach sind es gerade Studenten die sich um keine Regeln scheren und abfeiern bis zum ende des Studiums? Nun im gesetzten Alter sehen sie die Fehler der Anderen und wollen nichts mehr von ihren eigenen Untaten wissen. Meiner Meinung nach ist diese Haltung nicht nur peinlich sondern äußerst peinlich!

Hallo Thomas,ich mache

Hallo Thomas,ich mache ähnliche Erfahrungen. Bei Studenten, so denke ich, ist Köln immer noch beliebt. Auch bei Leuten aus der umliegenden Provinz. Ihnen allen geht es ums Partymachen, egal wie's nachher aussieht, egal, wen sie damit stören, Hauptsache, sie können die Sau rauslassen. Irgendwann ziehen die Studenten wieder weg, die Dörfler fahren wieder nach Hause, ihren Rausch ausschlafen. Der Kölner, der seine Stadt liebt (oder mal geliebt hat), findet nur noch Dreck und Verwahrlosung vor. Ich bin schon seit langem entsetzt, dass nichts dagegen geschieht. Eigentlich ist Köln eine sehr traurige Stadt geworden.
Marlies

So ist das leider in Köln

So ist das leider in Köln und wird sich auch auf lange Sicht nicht ändern. Man gibt sich größte Mühe Provinz zu bleiben und ist gleichzeitig so vermessen als Weltstadt angesehen zu werden. Köln, das ist, in kultureller Hinsicht, der Penny-Markt der Republik.

GMD Markus Stenz, der das

GMD Markus Stenz, der das GÜRZENICH in der Oper endlich zu Höchstleistungen gekitzelt hat, ist ja auch schon am Koffer packen.
noch einmal der
noch ergriffenere Kölner

Das ist in Köln leider

Das ist in Köln leider so:
Große Menschen in der Kunst werden demontiert und hinausgeekelt: James Conlon,Karin Beier, und auch Uwe Laufenberg. Es ist nur zu schön, dass er nun eine sechsstellige Abfindung dafür bekommt, dass er in Köln keine Kunst mehr prodzuzieren muss, und das obwohl und weil die Stadt kein Geld hat, öffentliche Projekte gekürzt oder gestrichen werdenund Geld spraren will.
Es ist müßig, darüber nachdzudenken wer da immer hintertreibt, aber es ist einfach schade, dass die großen Leute dann in Paris oder Hamburg oder Laufenberg irgendwo in der Welt zu weiterem Ruhm kommen - und wir sind in Köln wieder in den Schlagzeilen wegen des Dilletnatismus der Öffentlichen Menschen.
Ein ergriffender Kölner

Kann es sein, daß Sie, als

Kann es sein, daß Sie, als in der Grundschule das Fach Deutsch anstand, die Schule verlassen haben um den Künstlern in der Oper zuzusehen?

Der Titel wurde an das Haus

Der Titel wurde an das Haus vergeben nicht an den Intendanten! Jeder Arbeitnehmer der mit Weggang droht und zudem seinen Arbeitgeber als dumm bezeichnet sägt am Ast auf dem er sitzt. Auch das Gericht hat die Kündigung bestätigt. Herr Laufenberg hat das Leben mit einer Bühne verwechselt. Diesen Mann kann die Konkurenz gut brauchen!

Hallo, man würde besser das

Hallo,

man würde besser das Geld in die Fertigstellung der U – Bahn fließen lassen, als in die Kunst und Kultur zu stecken.

Gruß Sepp.

Nein, nein, in die Kunst und

Nein, nein,
in die Kunst und Kultur schon, das ist wichtig und gut!
Aber nicht über 200Tsd Euro als Entschädigung für eine unprofessionelle fristlose Kündigung und Herr Laufenberg muss für das Geld keine Lesitung mehr bringen!

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