Glasfaser von NetCologne
Kölner Dom mit Highspeed im Internet
Jetzt hat auch der Kölner Dom einen Hochgeschwindigkeitsanschluss ans Internet: NetCologne spendierte der Kathedrale eine Glasfaserleitung, über die ab 1. Advent z.B. Gottesdienste ins Web übertragen werden. Domprobst Feldhoff: "Schön, dass unser guter Draht nach oben jetzt noch besser funktioniert."
Schon seit einigen Jahren überträgt domradio.de Gottesdienste aus dem Dom, doch die Weiterverbreitung ins Internet wurde durch eine schmalbandige Internetleitung, wie sie jeder Privatkunde zu Hause nutzen kann, ausgebremst.
Domprobst Dr. Norbert Feldhoff: "Die Übertragungen ins Internet waren nur von eingeschränkter Qualität und auch nicht immer verfügbar. Dabei ist die Nachfrage sehr groß. Ich weiß von Menschen in Südamerika, die nachts aufstehen, um die Sendungen aus dem Dom mitzuverfolgen. Die Christmette haben schon mal 20.000 Menschen am Computer mitverfolgt."
Es gab zwar schon eine Glasfaserverbindung von der Sakristei des Domes durch die Tiefgarage bis ins Domforum, wo die Studios des Domradios sind, aber wie konnte man von dort aus eine Hochgeschwindigkeitsverbindung ins World Wide Web schaffen?
Feldhoff: "Ich habe da einfach mal an Herrn Hanf, den Geschäftsführer von NetCologne, geschrieben. Deutlich bittend und mit zwei Fragen: Können Sie das? und: Können Sie uns das schenken? Die Antwort kam nahezu postwendend. Und sie war positiv. Obwohl die konkrete Erschließung letztlich außerordentlich schwierig war."
NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf: "Wir mussten eine Glasfaserleitung vom NetCologne-Backbone in der Altstadt einige Hundert Meter weit bis zum Dom legen. Dabei mussten wir die U-Bahn-Baustelle durchqueren, Sie wissen, was das in Köln bedeutet. Aber letztlich ist uns das gemeinsam und ohne größere Belastungen für Verkehr oder Anwohner gelungen. NetCologne als Kölner Unternehmen ist stolz, dass jetzt auch der Dom an unser Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden ist."
Das Sponsoring der NetCologne für den Dom läuft auf "unbestimmte Zeit". Domprobst Feldhoff: "Der Dom ist ja für die Ewigkeit gebaut, wollen wir hoffen, dass NetCologne uns auf dem Weg dahin lange erhalten bleibt."
Domradio-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen: "Ab dem 1. Adventssonntag können wir Gottesdienste sogar in höchster TV-Qualität ins Internet übertragen. Wir haben im Dom sechs Kameras, die wir aus unserem Studio per Joystick steuern, wir haben 22 Mikrofone für besten Ton im Einsatz, wir haben eine Lichtanlage im Dom, was uns zusätzliche Möglichkeiten gibt."
Brüggenjürgen sieht die Nutzung des Internets als logische Fortsetzung des Auftrages, Gottes Wort zu verbreiten: "Die Kirchtürme des Doms, die bei ihrer Fertigstellung die höchsten Gebäude der Welt waren, zeigten dem Wanderer und Besucher, wo er das Haus Gottes finden würde. Die Glocken des Domes schlugen den Menschen in der Nachbarschaft die Zeiten des Tages an. Das Internet hilft uns jetzt, Gottes Botschaft weltweit zu verbreiten."
(20. November 2009 - 12:38)
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Kommentare
Sonst habt ihr in Köln
Sonst habt ihr in Köln keine Probleme, oder was?
Dies ist eines unserer
Dies ist eines unserer größten Probleme, dass wir keinen Zugang zur christlichen Lehre mahr haben.
Siehe Förderung von Jugendlichen!
Bleiben Sie bei ihrer Haltung, auf dem Sterbebett wird sich das ändern - hoffentlich!
Ein wohlmeinender Gast
Toll, NetCologne, dass Ihr
Toll, NetCologne, dass Ihr dies tut!
Sowohl Dom, als auch Schulen.
Hoffentlich werden viele Menschen dadurch Freude und Hilfe erhalten.
Leider kann ich hier in Erfurt nicht Euer Kunde werden, aber Mundpropaganda kann ja auch einiges ausrichten.
FranzX
Da sollte Netcologne besser
Da sollte Netcologne besser Jugendliche "fördern", als eines der reichsten Bistümer der Welt!
Dadurch werden Jugendliche
Dadurch werden Jugendliche gefördert! Denn wenn sie Gottesdienste im www.web verfolgen können, erhalten sie Zugang zu dem, was uns Christen ausmacht. Wenn Sie sich mit Muslime, besonders mit gläubigen Muslimen unterhalten, dann sagen diese, und nicht zu unrecht: Warum seid ihr Christen, wenn ihr gar nicht wisst, was diesen Glauben ausmacht und warum ihr Weihnachten und Ostern feiert!
Was uns heute fehlt sind Werte, fundierte(!) eigene Standpunkte, und dadurch auch die fundierte(!) kritische Stellungnahme, durch diese christlichen Werte, zu dem Verhalten der Machthaber der Kirchen. Denn da ist ein Unterschied zwischen Kirche und Bischöfen, wie das heute Theo Dierkes im Kommentar des WDR5 zur Wahl von Alois Glück als Vorsitzender des Zentralskommitees Deutscher Katholiken ausdrückte. Was das ist? Hoch effektive Kommukationsmittel machen Information möglich.
Dadurch werden Jugendliche gefördert!
Viele Grüße
ein Gast
NetCologne fördert
NetCologne fördert Jugendliche. Über 400 Schulen in Köln und der Region haben einen gesponserten NetCologne-Highspeed-Anschluss.















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