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Appell Kölner Prominenter

"Kölner Botschaft" gegen Gewalt

Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht haben sich Kölner Prominente mit einem Aufruf gegen Gewalt und für eine offene, gastfreundliche Gesellschaft ausgesprochen. Sexuelle Gewalt dürfe nicht toleriert werden, Straßenkriminalität müsse entschieden bekämpft werden, aus dem behördlichen Versagen müssten Konsequenzen gezogen werden. Zugleich müsse aber auch Schluss sein mit fremdenfeindlicher Hetze.

(Foto, v.l.n.r.: Imago/Sven Simon, Imago/Rainer Unkel, Imago/C. Hardt/Future Image, Imago/STAR-MEDIA, Imago/Lumma Foto)

In der Botschaft, die im Express, dem Kölner Stadt-Anzeiger, der Kölnischen Rundschau, dem Generalanzeiger Bonn sowie der Rheinische Post Düsseldorf abgedruckt wurde, heißt es, es dürfe "keinerlei Tolerieren von sexueller Gewalt" geben, "gleich von wem sie verübt wird". Der Rechtsstaat müsse "entschiedener gegen Straßenkriminelle vorgehen, sie bestrafen und gegebenenfalls auch ausweisen". Aus dem "behördlichen Versagen" seien Konsequenmzen zu ziehen, "die dienstlich und politisch Verantwortlichen für das Fehlverhalten müssen benannt und zur Rechenschaft gezogen werden".

Zudem müsse "Schluss mit fremdenfeindlicher Hetze" sein. Eine "Verrohung der öffentlichen Diskussion" habe dazu geführt, dass "Menschen ausländischer Herkunft nicht nur unter Pauschalverdacht gestellt, sondern erschreckend oft verbal oder tätlich angegriffen werden". Zur deutschen Gastfreundlichkeit gehöre aber auch, "den Flüchtlingen auch die Werte zu vermitteln, die das Grundgesetz so wunderbar zusammenfasst." Die Verfasser des Appells erkennen auch an, dass "eine unkontrollierte Zuwanderung solchen Ausmaßes, wie wir sie seit dem Herbst beobachten, nicht von Dauer sein kann."

Erstunterzeichner des Aufrufs sind unter anderem der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, die Schriftsteller Navid Kermani («Ungläubiges Staunen») und Frank Schätzing («Der Schwarm»), der Musiker Wolfgang Niedecken, die Künstler Rosemarie Trockel und Andreas Gursky, die Schauspielerin Mariele Millowitsch, Ex-Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) und der Präsident des 1. FC Köln, Werner Spinner.

Die Erklärung im Wortlaut

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