FC-Test gegen Arsenal
Köln feiert Podolski - Arsenal den Sieg
Fünf Wochen nach dem Abstieg hat der 1. FC Köln Lukas Podolski einen würdigen Abschied beschert. Im Trikot seines neuen Vereins Arsenal London wurde der 27-Jährige von den FC-Fans im Rheinenergie-Stadion begeistert empfangen. Und auch sportlich lief es für Poldi rund: Mit seinen zwei Toren hatte er entscheidenden Anteil am 4:0-Sieg der Londoner.
Von Cora Finner
„Eine Rückkehr nach Köln kann ich mir immer wieder vorstellen“, hatte Lukas Podolski bei seinem Abschied gesagt – zumindest für 90 Minuten war es am Sonntag soweit. Mit seinem neuen Verein FC Arsenal bestritt der 27-Jährige ein Testspiel im Rheinenergie-Stadion, das die Gunners mit 4:0 (3:0) gewannen. Doch das Ergebnis war an diesem Tag nur Nebensache. Auch dass Arsenal mit Stars wie Olivier Giroud, Theo Walcott, Andrey Arshavin und Gervinho in die Domstadt gereist war, interessierte die 32.500 FC-Fans nur am Rande. Sie feierten ihren „Prinz Poldi“.So konnte dieser endlich seinen Abschied nachholen, der am letzten Spieltag der vergangenen Saison im Qualm und Getöse des fünften Kölner Abstiegs untergegangen war. Und der Abschied fiel von Seiten der FC-Anhänger herzlich aus. Immer wieder schallten laute „Lukas-Podolski-Rufe“ durch das Stadion.
Podolski-Doppelpack gegen „seinen“ FC
Sportlich gab es für die Kölner Fans nichts zu feiern. Bereits nach sieben Minuten musste Timo Horn das erste Mal hinter sich greifen. Den Schuss von Giroud (6.) konnte der Keeper zwar noch zur Ecke klären, beim folgenden Kopfball von Thomas Vermaelen war er jedoch machtlos. Der FC, angeführt von Kapitän Kevin Pezzoni, hatte dem Premier-League-Klub in der Anfangsphase nicht viel entgegenzusetzen und so legte dieser bereits in der 15. Minute das 2:0 nach: Nach einem zweifelhaften Foul von Kevin Wimmer zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Diese Chance ließ sich Podolski nicht nehmen und verwandelte gewohnt sicher.
Ganz kampflos wollte sich der FC aber nicht ergeben. Der Schuss von Kacper Przybylko (19.) ging jedoch ebenso knapp am Kasten der Gäste vorbei wie der von Mikael Ishak (24.). Der FC kam jetzt zwar etwas besser in die Partie, Arsenal aber blieb das gefährlichere Team. Allein Horn war es zu verdanken, dass die Geißböcke nicht noch höher zurücklagen. Das 3:0 für die Londoner kurz vor der Halbzeit konnte aber auch er nicht verhindern. Podolski (44.) haute den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar in die Maschen. Jetzt feierten ihn auch die Arsenal-Fans mit lauten Sprechchören.
Lehmann an die Latte – Pech für Köln
In der zweiten Halbzeit brachte Trainer Holger Stanislawski mit Keeper Marcel Schuhen, Adam Matuschyk, Chong Tese und Matthias Lehmann vier neue Spieler. Und Lehmann setzte auch gleich das erste Ausrufezeichen: Der Mittelfeldspieler zog aus rund 30 Metern ab (58.), das Leder klatschte an die Unterlatte und von da aus auf die Linie – Pech für den FC. Nur vier Minuten später zappelte der Ball dann aber doch im Netz, allerdings erneut in dem des Kölner Kastens. Gevinho ließ auf dem linken Flügel Pezzoni aussteigen und vollendete mit einem Schuss ins kurze Eck.
In der 69. Minute war der Arbeitstag für Lukas Podolski beendet und das Kapitel FC für ihn damit - zumindest vorerst - vollständig abgeschlossen. Unter großem Applaus verließ der Nationalspieler das Feld, auf dem bis zum Abpfiff nicht mehr viel passierte. Danach bedankte sich Poldi bei "seinem" Publikum, das ihn mit stehenden Ovationen und Gesängen nach London verabschiedete. Die Fans werden ihn vermissen – nicht nur wegen seiner Tore.
(Erstellt am 12. August 2012 - 18:46 Uhr; aktualisiert 13. August 2012 - 8:12 Uhr)
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Kommentare
Ist mir schlecht, nachdem
Ist mir schlecht, nachdem ich diesen Artikel lesen musste. Poldi glänzt nur gegen schwache Gegner, sei es Andorra oder der 1. FC Köln. Ich weiß nicht, ob ich weinen oder schreien sollte bei der Verblendung der Fans. Da wird der gefeiert, der durch seine unverschämten Gehaltsforderungen und seine unterirdische Leistung (lauffaulster Spieler) so zum Zustand des FC beigetragen hat. Ich kann es nicht begreifen.
Dann geh doch auf´s Klo
Dann geh doch auf´s Klo ko.... Warum liesst Du auch Berichte über ihn und gibst dann noch Deinen Senf ab.. Honk Du
Jedenfalls hat sogar Mr.
Jedenfalls hat sogar Mr. Horstmann eingeräumt, dass das Holen von Lukas ein Fehler war. Natürlich politisch-korrekt verbrämt.






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