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Divertissementchen wagt den Blick in die Zukunft

Köln droht die "Rache von Melaten"

 

Kölsch spricht schon lange keiner mehr. Ford und der 1. FC sind verkauft. Jetzt soll aus dem Dom ein 7-Sterne-Hotel werden. Der Kölner Männer-Gesangsverein „Cäcilia Wolkenburg“ blickt mit seinem Divertissementchen 2018 in eine düstere Zukunft. Ob „Die Rache von Melaten“ das verhindern kann?

Der Domprobst soll die Umgestaltung des Doms in die Wege leiten. Er ist nicht gerade begeistert davon, doch eine Wahrsagerin hat ihm prophezeit: Wenn er den Schatz der Kölner finde, „das kölsche Hätz“, dann werde alle gut. Also macht er sich auf zum Friedhof Melaten, um es dort in einem der Gräber zu finden.

Dort aber proben die Geister der Verstorbenen den Aufstand. Geister von denen, die sich um Köln verdient gemacht haben, Museumsgründer Ferdinand Franz Wallraf ist dabei, ebenso Willi Ostermann und Willy Millowitsch. Mehr wird noch nicht verraten – auch nicht, ob sie die Entwicklung verhindern können (wovon allerdings auszugehen ist).

Ausgedacht hat sich das Stück Regisseur Lajos Wenzel. Ihn hat eine Umfrage beunruhigt, wonach Kölner Jugendliche mit dem Begriff „Heimat“ Kalk-Karree verbinden und keine Sekunde auf den Dom „als steingewordene Identifikation Kölns“ verschwenden. Darum also der Blick ins Jahr 2084 und die Überlegung, welche Weichen in den 70 Jahren nach 1945 falsch gestellt wurden. Vor allem der Hang zur Privatisierung habe vieles verändert, so Wenzel.

Wie seit nun mehr 143 Jahren üblich (der Gesangsverein feiert in diesem Jahr seinen 175. Geburtstag), stehen ausschließlich Männer auf der Bühne: rund 100 als Schauspieler und Tänzer. Dazu kommen noch etwa 60 Musiker, die unter anderem die Requiems von Mozart und Verdi spielen, „Thriller“ von Michael Jackson, Melodien aus den Piraten-Filmen „Fluch der Karibik“ und natürlich von Willi Ostermann. (Foto und Text: js)

Premiere ist am 14. Januar – wie schon im Vorjahr im Staatenhaus. Insgesamt sind 27 Vorstellungen angesetzt. Der Kartenververkauf beginnt am kommenden Freitag, 24. November, ab 9 Uhr bei KölnTicket und dem Kartenschalter der Oper (Opernpassage zwischen Glockengasse und Breite Straße). Die Eintrittspreise kosten zwischen 25 und 75 Euro

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