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Köln spart CO2

Klimaschutz beginnt vor der Haustür

Zugegeben: Bei diesem Titelbild haben wir ein wenig übertrieben. Bevor der Dom in den Dünen versinkt, verschwindet eher Holland in den Fluten. Doch: Weltweit heizen Treibhausgase wie Kohlendioxid dem Planeten ein. Eine Website zeigt Kölnern deshalb, wie sie ganz leicht CO2 sparen können.

Die Wissenschafts-Meldung aus dem Mai 2014 geriet beinahe zu einer Randnotiz im weltweiten Nachrichtenzirkus - doch ihre Tragweite dürfte für alle Erdenbürger verheerend sein: Mit dem Thwaites-Eisschild zerbricht derzeit der mächtigste Gletscher der Antarktis - und das schneller, als bisher bekannt. So das alarmierende Ergebnis gleich zweier voneinander unabhängiger US-Studien.

Die Obama-Regierung reagierte prompt: Mit einem nie dagewesenen Maßnahmenbündel will man den Kohlendioxid-Ausstoß amerikanischer Kraftwerke bis 2030 um ein Drittel reduzieren. Die meisten Kraftwerke in den USA werden mit Kohle betrieben, produzieren unablässig CO2.

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(Foto: imago/Anka Agency International / imago/CHROMORANGE)

Probleme, die uns zunächst in sicherer Entfernung scheinen. Doch auf einer Kugel wie der Erde ist das Problem des Nachbarn über kurz oder lang das eigene: Zum Pfingstwochenende 2014 zog die schlimmste Unwetterfront seit Jahren über die Kölner Bucht, hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif schlug Alarm: So früh im Jahr habe es derart hohe Temperaturen in Deutschland noch nie gegeben - und die extreme Hitze führe zu orkanartigen Böen. Seine Prognose: In Zukunft noch mehr Monster-Gewitter. Denn ein Gegensteuern sei kaum möglich. "Selbst wenn der weltweite Treibhausgas-Ausstoß heute gestoppt würde, hätten wir noch über Jahrzehnte mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen zu kämpfen", so Latif.

Klima schützen und Geld sparen - Kölner Promis zeigen wie es geht:

Stürmische Zeiten also, in denen die Mitmachplattform Koeln-spart-CO2.de gerade richtig kommt: Sie zeigt, dass Klimaschutz vor der eigenen Haustüre beginnt - und uns alle angeht. Faule Ausreden haben jetzt keine Chance mehr, denn auch Kölner Promis wie Gentleman, Janine Steeger oder Ralph Caspers zeigen, mit welchen einfachen Verhaltensänderungen sich im Alltag kiloweise Treibhausgase einsparen lassen.

Doch vorrangig kommt es auf die Beteiligung aller Kölner an: Sie sind aufgerufen, ihren CO2-Einsparbeitrag auf der Website zu posten. Ein Bombenerfolg: Über 1.300 Beiträge wurden bereits gesammelt. Zusammen mit den Energiespartipps der Redaktion entstand so ein umfangreiches Archiv an Klimaschutz-Ideen für Jedermann - das spart Treibhausgase und bares Geld, denn viele der Tipps schlagen sich am Ende des Monats positiv in der Stromrechnung nieder.

Herkulesaufgabe von 500 Tonnen CO2 bis September

Durch die CO2-Einsparbeiträge auf Koeln-spart-CO2.de wurden bereits über 405.000 kg CO2 eingespart. Ziel der Kampagne ist es, die 500.000 Kilo-Marke bis Ende September zu knacken und damit ein Zeichen zu setzen, dass Klimaschutz machbar ist, und Politik und Wirtschaft jetzt handeln müssen.

Registrierte Nutzer nehmen automatisch an einem Gewinnspiel teil, sofern Sie mindestens zwei CO2-Einsparbeiträge beigesteuert haben. Unter den zahlreichen Preisen: Ein Elektrofahrrad im Wert von 5.000 Euro.

Mehr Informationen und alle Preise unter: Koeln-spart-CO2.de

(Collage: bestehend aus Einzelfotos von Katharina Wieland Müller / pixelio.de sowie Paolo Picciati unter CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons - Bearbeitung: Hardt)

Onlinespiele

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