Bürgerinformation am Montag
Klares Nein der Bürger zum Hubschrauber-Standort Kalkberg
Eine Station für Rettungshubschrauber auf dem Kalkberg? Es gab nur ganz wenige, die bei der Bürger-Informationsveranstaltung am Montag Abend für den Plan der Stadt waren. Fast 300 Bürgerinnen und Bürger waren ins Erich-Gutenberg-Berufskolleg gekommen. Drei Stunden lang diskutierten sie. Oft emotionsgeladen. Immerhin: Stadtdirektor Guido Kahlen versprach ein Treffen mit Bürgervertretern noch vor dem 8. Dezember.Dass Köln eine Rettungshubschrauberstation braucht – darüber waren sich im Prinzip alle einig. Aber eben nicht auf dem Kalkberg am Rande von Buchforst, Kölns dichtestbewohntem Stadtteil. Der ist jetzt schon – und auch da waren sich alle einig – lärmgeplagt, eingerahmt von Stadtautobahn und Eisenbahn, überflogen von Flugzeugen, die in Köln- Wahn landen.
Seit 2004 wird der Standort diskutiert. Nicht einleuchten wollte den Bürgern, warum der Kalkberg alternativlos sei. Nicht immer konnte Kahlen überzeugend erklären, was gegen andere Standorte sprach. Zumal einige – wie der beim Krankenhaus Merheim – zu Beginn der Planungsphase noch unbebaut waren. Dass das Argument „dort wohnen Menschen“ nun gegen Merheim, aber nicht gegen Buchforst spricht – auch das ist schwer nachzuvollziehen.
Vieles war unverständlich. Warum kann der Flughafen sein Angebot, die Rettungshubschrauber aufzunehmen, zurückziehen – obwohl die Stadt zumindest teilweise sein Besitzer ist? Und was ist wirklich mit der Gift-Belastung des Kalkbergs, einer ehemaligen Deponie der Chemischen Fabrik Kalk (CFK)?
Lärmschutz als "Zückerchen"?
Auch die Lärmgutachten sowie die Hubschrauber-Demonstrationsflüge am vergangenen Wochenende wurden unterschiedlich interpretiert. Sprach die Stadt von keiner zusätzlichen Lärmbelastung, klagten die Bürger über unerträglichen Lärm. Wütend waren sie auch, dass Lärmschutz- und Stadtverbesserungsprojekte, die schon im Programm „Mülheim 2020“ eingeplant sind, als Zückerchen verkauft wurden, die die Hubschrauberstation versüßen. Und warum wird die Autobahn in Weiden gedeckelt, nicht aber die zwischen Buchforst und Kalk?
Dass Kahlen das Angebot eines Vermieters annimmt, in eine Wohnung in der Einflugschneise der Hubschrauber einzuziehen, darf bezweifelt werden. Und ob bis zur entscheidenden Ratssitzung am 20. Dezember noch etwas Wesentliches in der Verwaltungsvorlage geändert wird, bleibt abzuwarten. Nur zwei Ratsmitglieder waren bei der Bürger- Informationsveranstaltung dabei. (js)
(Erstellt am 29. November 2011 - 11:29 Uhr; aktualisiert 29. November 2011 - 11:40 Uhr)
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Kommentare
hier kann man sich doch die
hier kann man sich doch die finger wund schreiben... und nix
vorschlag 1 war hafen deutz da wo die feuerwehr ihre löschbote hat.
vorschlag 2 niehler hafen, da ist platz ohne ende und wohnen... da kaum einer. (billig für evtl. schalldämmungen)
vorschlag 3 siegburgerstr, verlängerung kölnerstr. ehem. militärgelände an der autobahnabfahrt (poll richting porz)
da wohnt auch kaum einer und viel weiter als der kalkberg ist das nicht. leider sitzen im stadtrad menschen die unsere stadt kaum kennen, verwaltungsfuzzis /beamte die nur ihre § kennen mehr nicht, selbst die verkehrslenker der stadt sollten ihr lehrgeld zurück zahlen. (wo lassen die nur denken?)
mann nehme eine hubschrauber (der sicher wichtig ist zum retten von menschenleben) und baue einen landeplatz da wo viele menschen wohnen....ich lache mich weg--- was denken die klug da her scheis senden herrschaften denn? und wie? ....
Hm, du wunderst dich dass
Hm, du wunderst dich dass keiner reagiert wenn du hier schreibst? Hm, lass es mich mal so erklären: Angenommen, du hättest die Weltformel gefunden, mit der Krieg, armut und hunger auf der ganzen Welt verschwinden würden. So. Wenn du die jetzt im Forum für Kaninchenzüchter postest, dann wird sich die Welt auch nicht verbessern, richtig? Also, wo sendest du demnächst deine tollen ideen hin? Als Kommentar zu koeln.de? Neeeein! Direkt an den Stadtrat oder den Bürgermeister oder wer auch immer was zu sagen hat? Jaaa!!!
@horse-t ich habe
@horse-t ich habe mitgliedern des rates und der verwaltung schon viel gesagt. die haben aber verstopfte ohren oder haben diese auf durchzug gestellt und wissen es doch leider besser.
diese herrschaften können wenn wahlen sind, blumen, fähnchen, luftballons oder kugelschreiber verteilen dabei geben sie versprechungen ab. nach der wahl haben sie diese vergessen und verschwinden wie ratten in ihren löchern.
dies kann ich auch
dies kann ich auch bestätigen! besonders einige herren im rat schweben auf wolke sieben. bei einer anstehenden wahl sind sie auf dem marktplatz oder am supermarkt, danach sieht man sie nie wieder. die werkehrslenker und denker sollten ihr studiengeld zurückerhalten bzw. ihre ausbildungsvergütung zurück zahlen müssen. was die abliefern in unterste kreisklasse.









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