Wegen Eskalation der Gewalt 2009
Karneval droht ein Flaschenverbot
Die Stadt Köln möchte in der kommenden Session ein Glasflaschen- und Dosenverbot über den kölschen Karneval verhängen. Das bedeutet: Bier, Wein und Schnaps dürften nur noch in Plastikgefäßen oder Tetrapacks mitgeführt werden. Die Verordnung soll der Gewalt Einhalt gebieten.
Karneval 2009, das war nicht nur kölscher Frohsinn, sondern auch eine Explosion der Gewalt. Die zahlreichen Prügeleien zwischen Betrunkenen an den Karnevals-Schwerpunkten in Alt- und Innenstadt hielten die Ordnungskräfte in Atem. Oft genug waren auch Flaschen im Spiel, als Wurfgeschosse oder, zerschlagen, als Stichwaffe. Doch die Scherbenhaufen bergen auch ohne Schlägerei ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko.
Um die Drehung der Gewaltspirale ein wenig zu verringern, möchte die Stadtverwaltung zusammen mit der Polizei, dem Ordnungs- und Jugendamt sowie dem Festkomitee in der Dezembersitzung ein entsprechendes Papier im Rat vorlegen. Der Inhalt: Ein Verbot von Glasflaschen und Dosen soll an Weiberfastnacht erstmals an den Gewalt-Schwerpunkten Altstadt, Zülpicher Straße und den Ringen verhängt werden.
Nach Informationen des Kölnischen Rundschau war bereits ein Verbot zum 11.11. im Gespräch, auch eine "Komplettsperrung" des Getränkeverkaufs in Glas- und Blechbehältern an den genannten Stellen war angedacht. Allerdings war dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen.
Deshalb bliebe nur die Möglichkeit eines zeitweisen Verbots an den Höhepunkten des jecken Treibens, Weiberfastnacht und Rosenmontag, erklärte erklärt Dirk Schmaul, Fachreferent von Stadtdirektor Guido Kahlen gegenüber der Kölnischen Rundschau. Möglich wäre auch, die gesperrten Bereiche auf Karten anzuzeigen, am Stadion habe man damit gute Erfahrungen gemacht.
Damit die Kioske in den Verbotsbereichen keine finanziellen Einbußen an den tollen Tagen haben, überlegt das Ordnungsamt, Sonderkonzessionen zum Ausschank von Fassbier zu vergeben. An Tagen mit Flaschenverbot könnten die Büdchenbesitzer dann trotzdem Umsatz machen, indem sie Bier in Pappbecher ausschenkten. (cr)
(3. November 2009 - 10:56)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Kunstsalon lädt zu "Musik in den Häusern der Stadt"
Weitere Artikel
Kommentare
Lachhaft das ganze . Es
Lachhaft das ganze . Es bringt sowieso nichts . Ich sehe es alle 2 Wochen wenn der Fc spielt die Leute laufen weiterhin mit Bierflaschen am Stadion rum , oder Kvb die Leute Essen u Trinken weiter . U_m richtig kontrollen zu machen muss man genug Leute haben und die gibt es nichts.
Die "Flaschen" sind hier ja
Die "Flaschen" sind hier ja wohl hier die Ordnungsbeamten, die die Gewalt auch mit Tetrapaks nicht in den Griff bekommen werden.
mein Beitrag zum
mein Beitrag zum Brainstorming:
Kölsch-Pipelines und an bestimmten Knotenpunkten kommen Schlauchknäuel aus dem Boden. Abrechnung wie an einer Tankuhr. Jeder bringt sein Mundstück mit und auf gehts.
Kölle Alaaf
Und dann aber auch
Und dann aber auch engmaschig KONTROLLIEREN, bitte!!! Ich denke nur an das Verzehrverbot in den Fahrzeugen der KVB: Keine Kontrollen, also wird seelenruhig weitergemampft und gesoffen. Ein Witz ist das!
Wurde aber auch höchste
Wurde aber auch höchste Zeit!
Ein Flaschenverbot halte ich
Ein Flaschenverbot halte ich für sehr sinnvoll, warum das Verbot jedoch auch auf Dosen ausgeweitet werden soll kann ich nicht ganz nachvollziehen...
Kölsch aus Papp- oder Plastikbechern wäre echt eine Strafe!
Richtig so . Hoffentlich
Richtig so . Hoffentlich wird das durchgesetzt .















Kommentar hinzufügen