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Hubschrauberstation

Kalkberg? Hausaufgaben nicht gemacht, nachsitzen!

Kölns Politik verlangt Details über Planung und Alternativen bezüglich der rechtsrheinischen Rettungshubschrauberstation . Und deswegen muss die Verwaltung für Hausausaufgaben im Fach "Kalkberg".“ nachsitzen. 

„Hausaufgaben nicht gemacht!“, meinten die Politiker und schickten die Verwaltung im Fach „Kalkberg“ zum Nachsitzen. Bis Anfang April soll sie nun einen genauen Kostenplan vorlegen sowie eine genaue Aufstellung der nötigen Sicherungsmaßnahmen und der möglichen Altenativstandorte für eine Rettungshubschrauber-Station.

Gleich drei Ratsausschüsse waren am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen gekommen. Die für Gesundheit, bauen und Umweltschutz – sie alle haben bei der Einrichtung der Rettungshubschrauber-Station ein Wort mitzureden. Die Sitzung war nötig geworden, weil ein neues Gutachten dem Kalkberg Mülheim und Kalk eine Gefährdung der Nachbarschaft bescheinigte.

Am Wochenende zuvor hatte die Stadt daraufhin Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, was auch die Zustimmung der Politik fand. Doch 550.000 Euro für weitere Maßnahmen wollte man nicht genehmigen: Zu unkonkret war der vorgesehene Verwendungszweck „“Planung der weiteren Sicherungsmaßnahmen“. Lediglich für 185.000 Euro gab es die Zustimmung.

Hubschrauber, Aussicht oder sperren?

Dann ging es um die Maßnahmen, mit denen der Kalkberg so gesichert werden kann, dass keine giftigen Kalkstäube, vermischt mit Blei, Arsen und Zyaniden in die Nachbarschaft geweht werden können. Dies muss geschehen, egal ob auf der ehemaligen Chemiedeponie die Hubschrauberstation gebaut wird, eine Aussichtplattform oder ob der Berg ganz für die Öffentlichkeit gesperrt werden muss.

Hier soll die Stadt auflisten, welche Maßnahmen nötig sind, welche Auswirkungen sie auf die Nutzung haben und was sie im Einzelnen kosten. Auch soll die Verwaltung die schon seit längerem diskutierten Alternativen Sportflugplatz Leverkusen-Kurtekotten und einen Platzt an der Geestemünderstraße in Niehl überprüfen. Zusätzlich auch das Angebot der Klinik Merheim sowie das Dach des Parkhauses, das die Messe auf städtischem Grund bauen will.

Die drei zuständigen Ausschüsse wollen ausreichend Zeit haben, um die neuen Vorlagen vor der nächsten Sitzung des Hauptausschusses des Rates am 11. April diskutieren zu können. (js; Foto: Jürgen Schön)

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