Offiziell vorgestellt

Jürgen Mathies ist Kölns neuer Polizeipräsident

Jürgen Mathies ist der neue Chef der Kölner Polizei. Mit verstärkter Präsenz und mehr Video-Überwachung will er nach den Silvester-Übergriffen das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.

Jürgen Mathies, Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg, wird neuer Polizeipräsident für Köln und Leverkusen. Das hat das Landeskabinett auf Vorschlag von Innenminister Ralf Jäger am Dienstag in Düsseldorf entschieden. "Mit Jürgen Mathies erhält Köln einen Polizeipräsidenten, der die Herausforderungen anpackt", sagte Innenminister Ralf Jäger in Köln. "Er ist ein erfahrener Polizist, der den Beruf des Polizeibeamten von der Pike auf gelernt hat".

Mathies sieht die "besondere Situation in Köln" als Herausforderung: "Es ist jetzt unsere erste Pflicht und Aufgabe, jedem Kölner und Leverkusener das Gefühl der Sicherheit so schnell es geht zurückzugeben." Er machte gleichzeitig deutlich, dass die Kölner Polizei aufgrund der Ereignisse nicht unter Generalverdacht gestellt werden dürfe. "Mehrere Tausend Polizisten setzen sich tagtäglich mit viel Leidenschaft und Engagement für die Sicherheit der Menschen ein. Sie haben das aus der Silvesternacht entstandene Misstrauen nicht verdient."

Gleichzeitig warb Mathies für mehr Mut zur Selbstkritik in der Polizei. "Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine gute Polizeitugend ist, Fehler - wenn sie passieren - offen und fair anzusprechen. Das schulden wir der Öffentlichkeit und uns selbst. Nur so können wir daraus lernen."

Der Werdegang des neuen Polizei-Chefs

Mathies trat 1977 in den Polizeidienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Nach der Ausbildung war er zunächst im Wachdienst beim Polizeipräsidium Köln eingesetzt. Bereits 1980 fuhr Mathies zum ersten Mal in Köln Streife. Nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und der Polizei-Führungsakademie in Münster hat er verschiedene Führungsfunktionen in den Kreispolizeibehörden Siegburg und Köln wahrgenommen.

Nach einer ersten Verwendung im Innenministerium NRW von 1997 bis 2003 war er Hauptdezernent der Polizeiabteilung bei der Bezirksregierung Köln. 2006 kehrte er als Einsatzreferent und Vertreter des Inspekteurs der Polizei ins Innenministerium zurück. Seit Juli 2007 war er Leiter des LZPD in Duisburg. (Foto: dpa/F. Gambarini/Archiv)

 

 

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