Vorschlag des NRW-Wirtschaftsministers
Höchstens 15 verkaufsoffene Sonntage für Köln
Maximal 15 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr soll es in NRWs Großstädten in Zukunft geben. So lautet der Vorschlag von Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin. In Köln hatte es im vergangenen Jahr 24 Sonntage gegeben, an denen die Geschäfte Kunden empfingen.
Neben einer Reduzierung der verkaufsoffenen Sonntage sind außerdem Änderungen für die Feiertage vorgesehen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. So sollen Blumenläden und Bäckereien am Ostersonntag öffnen dürfen. Auch an Weihnachten und Pfingsten soll das Einkaufen am jeweils ersten Feiertag gestattet werden, am zweiten dafür nicht. Wirtschaftsverbände erhoffen sich dadurch ein Plus bei den Einnahmen.
Desweiteren sieht der Koalitionsvertrag von SPD und Grüne vor, die samstägigen Öffnungszeiten in Zukunft auf 22 Uhr zu beschränken, so das Blatt weiter. Davon wären in Köln unter anderen die Rewe-Märkte betroffen, die größtenteils montags bis samstags von 7 bis 24 Uhr geöffnet haben.
Bis Mitte Oktober will Duin seinen Entwurf einreichen, im Herbst und Winter folgen dann eine Anhörung der Verbände und die Abstimmung im Landeskabinett. Ein endgültiger Entschluss ist jedoch nicht vor Februar zu erwarten.
(Erstellt am 16. August 2012 - 12:28 Uhr; aktualisiert 19. August 2012 - 10:24 Uhr)
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