Training für den Ernstfall
Hochwasser: Dreitägige Schutzübung mit Helikopter
Köln trainiert den Hochwasserschutz. Dafür startet eine großangelegte Übung, die bis einschließlich Samstag andauert und Behinderung für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit sich bringt. Geprobt werden unter anderem der Umgang mit den Hochwasserschutztoren und der Einsatz von Sandsäcken mit Hilfe eines Helikopters.
Die Hochwasserschutzübung der Stadtentwässerungsbetriebe Köln ist am Donnerstagmorgen (31. Mai) angelaufen und soll bis einschließlich Samstag (2. Juni) andauern. Vor allem Anwohner des Kölner Südens sind von den Maßnahmen betroffen.
In den Bereichen Köln-Marienburg und Bayenthal zwischen Rodenkirchener Brücke und Harry-Blum-Platz, in Sürth und Weiß zwischen Sürther Mühle und Pflasterhof und in Porz- Langel entlang der Straße "In der Aue" wird der Auf- und Rückbau der mobilen Hochwasserschutztore und -wände geprobt.
In Langel-Lülsdorf kommen Hubschrauber der Fliegergruppe der Bundespolizei zum Einsatz, um Sandsäcke in hochwassergefährdeten Gebieten zu platzieren. Eine große Brandschutzübung der Feuerwehr gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und dem Technischen Hilfswerk (THW) ist im Mülheimer Hafen geplant.
Während der Übungen kann es zu einer Lärmbelästigung für die Anwohner und auch zu verkehrlichen Einschränkung kommen. Bis Samstagabend wird beispielsweise der Parkplatz am "Heinrich-Lübke-Ufer" für das Rettungstraining benötigt und bleibt vorübergehend gesperrt. Auch die Stadtbahnlinie 16 fährt an den genannten Stellen langsamer.
(Erstellt am 31. Mai 2012 - 10:08 Uhr; aktualisiert 31. Mai 2012 - 11:12 Uhr)
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