Wohin mit der Kunstmesse?
Hin und Her wegen der Art.fair
Die Kunstmesse Art.fair ist auf der Suche nach einem neuen Standort. Die Expo-XXI-Hallen dienen bald der Oper als Quartier während der Sanierung, die Kölnmesse sträubt sich gegen einen Umzug in die Rheinparkhallen.
In die Hallen der Expo XXI darf sie nicht mehr, in die Rheinparkhallen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Messeglände soll sie nicht: Die Kunstmesse Art.fair, die in Köln zeitgenössische Kunst präsentiert, muss den bisherigen Standort räumen: Dort soll die Oper unterkommen, während deren Haus saniert wird. Und in den Rheinparkhallen legt die Kölnmesse wegen der räumlichen Nähe der innovativen Kumstschau zur Art.Cologne Veto ein.
Wie die "Kölnische Rundschau" berichtet, liegt der Stadt Köln ein Verbleib der Art.fair in der Domstadt sehr am Herzen, die Art.fair in Köln müsse gehalten werden. Wirtschaftsdezernent Norbert Walter-Borjans bezeichnet die Rheinparkhallen als einzige Option, über die die Stadt entscheiden kann. Er wird in seinem Ansinnen von Kulturdezernent Georg Quander unterstützt, der darauf hinweist, dass die Rheinparkhallen kein Messebesitz seien.
Auch Kölns OB Jürgen Roters plädiert auf einen Umzug der Art.fair in die Rheinparkhallen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Eine Entscheidung um den zukünftigen Standort der Art.fair lässt noch auf sich warten. (Foto: Julia Schmitz; Ines Wöhr-Reinheimer, Kunstkabinett Regensburg)
(Erstellt am 6. November 2009 - 11:01 Uhr; aktualisiert 6. November 2009 - 11:46 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Der neue Köln-Krimi: "Millionenallee"










Kommentar hinzufügen