Kaffee, Musik und Design

Großer Andrang beim "Holy.Shit.Shopping"

Im schmucken RheinTriadem am Konrad-Adenauer-Ufer duftet es nach Kaffe und Glühwein, aus den Lautsprechern kommt gemütliche Lounge-Musik, in der Luft liegt Kreativität: Beim "Holy.Shit.Shopping" präsentierten in diesem Jahr erneut rund 150 Designer und Kreative aus Köln und ganz Deutschland ihre neusten Kreationen aus Mode, Schmuck, Malerei und Fotografie.

von Julia Schmitz

Besonders beliebt waren in diesem Jahr auf Leinwand oder Holz gedruckte Fotomotive der Stadt, zu finden zum Beispiel bei knipsundco oder Britta Schmitz. Doch es sind nicht die klassischen Ansichten von Dom und Rhein, die es hier zu sehen gibt, sondern die kleinen Details, die für gewöhnlich übersehen werden: Leuchtbuchstaben an Hausfassaden, die wagemutigen Farbkombinationen der alten U-Bahn-Stationen, zerfallene Hausfassaden.

  Auch der Griff zur Nähmaschine scheint wieder hoch im Kurs: Von winzigen Stofftäschchen für das klimpernde Kleingeld über robuste Laptop-Taschen aus Filz bis hin zu aufwändig verarbeiteter Kleidung gibt es beim "Holy.Shit.Shopping" alles zu kaufen, was sich mit Nadel und Faden verbinden lässt. Oder wie wäre es mit einem garantiert einzigartigen Notizbuch, gebunden zwischen die Pappdeckel von Kinder- und Jugendbüchern aus den 50er und 60er Jahren, wie es sie bei „Frau Liebe“ aus Hamburg zu kaufen gibt? Oder einer faltbaren "Hosentaschengeschichte" aus dem kleinen Hosentaschen Verlag in Hannover?

Bei den Besuchern des Holy.Shit.Shopping scheint das Konzept des alternativen Weihnachtsmarktes perfekt aufzugehen: „Wir sind zum ersten Mal dabei und wirklich überrascht, was für schöne Dinge es hier zu kaufen gibt“, freuen sich Anja und Markus Schiffer aus Kerpen. „Nächstes Jahr kommen wir garantiert wieder.“

article
248176
Kaffee, Musik und Design
Großer Andrang beim "Holy.Shit.Shopping"
Tausende Besucher zog es am Wochenende zum "Holy.Shit.Shopping" ins RheinTriadem. Bei Kaffee, Kuchen und Musik präsentierten dort rund 150 Designer aus Köln und ganz Deutschland ausgefallene Weihnachtsgeschenke und hübsche Kleinigkeiten.
http://www.koeln.de/koeln/grosser_andrang_beim_holyshitshopping_248176.html
http://www.koeln.de/files/koeln/holyshit6_225.jpg

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <img> <table> <tr> <td> <th> <span> <p> <br> <blockquote> <hr>
  • Beiträge zitieren möglich mit: [quote]
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst BBCode verwenden, URLs werden automatisch in Links umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Kommentare

I had got a desire to start

I had got a desire to start my own company, nevertheless I did not earn enough amount of money to do this. Thank God my close friend advised to use the mortgage loans. Thence I used the bank loan and realized my dream.

Ärgerlich war nur der

Ärgerlich war nur der Eintritt von 3,00 EUR pro Person. Da fehlen dann schon 6,00 EUR im Portemonnaie. Meine Partnerin haben dann verzichtet. Prinzipiell zahlen wir keinen Eintritt für Verkaufsveranstaltungen, auch nicht, wenn sie alternativ sind. Schade eigentlich. Wir hätten uns gerne umgesehen und auch mit Sicherheit etwas gekauft. Stattdessen haben wir dann das Geld in zwei schöne große Milchkaffe im 'Cafe im Museum Ludwig' investiert. Ohne Eintritt.

Dazu muss man bedenken, dass

Dazu muss man bedenken, dass im Gegenzug die Standmieten relativ gering waren und so auch junge Designer und Künstler, die noch nicht fest etabliert sind oder über einen eigenen Laden verfügen, die Chance bekommen, ihre Produkte anzubieten, ohne ein zu großes finanzielles Risiko einzugehen.
Es gab dort viele innovative, kreative und individuelle Dinge zu sehen und zu kaufen zu sehr angemessenen Preisen - den Teilnehmenden sei weiteres Gelingen gegönnt.

Ein so etabliertes Café, wie das Holtmanns im Ludwig hätte auf die 6,00 Euro leicht verzichten können - junge Designer und Kreative hingegen würden finanziellen Selbstmord begehen, sich auf einem der "großen", eintrittsfreien Glühweinabfüllmeilen mit Jingle-Bells-Gedudel einzumieten.

Jedem das Seine...

"Holy Shit" shopping ist

"Holy Shit" shopping ist alles was von der Weihnachtsfreude im einstmals "hillije Koelle" uebriggeblieben ist? Ihr solltet Euch was schaemen, so etwas ueberhaupt zu drucken.
Mit besten Wuenschen fuer ein gesegnetes Weihnachtsfest,
Werner Franz

Firmenvideos von Kölner Unternehmen