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Projekt "World Wonders"

Google verschandelt den Kölner Dom

Völlig verzogen, viel zu klein und nicht annähernd realitätsgetreu - so zeigen die jüngsten Bilder des neuen Google Projektes "World Wonders" den Kölner Dom. Sehr zum Ärger von Kölnern und Touristen, denn sie kennen das imposante Wahrzeichen ganz anders. 

Eigentlich waren die Ziele Googles durchaus löblich, denn mit dem "World Wonders Project" wollte es sich gemeinsam mit der UNESCO für den Erhalt der Weltkulturerbe einsetzen, indem es den virtuellen Besuch von 132 historischen Orten ermöglichte. Weitere sollen folgen.

Das Projekt sollte zu einer kleinen Weltreise von zu Hause aus einladen, aber vor allem auch zu Lehrzwecken in der Schule genutzt werden. Die Bilder die seit dem Start von "World Wonders" vergangene Woche im Netz stehen, sollte allerdings besser kein Schüler im Unterricht zu Gesicht bekommen, denn was sie hier zu sehen bekommen, ist fernab der Wirklichkeit.

Der Tempel des Portunu als Holzverschlag

Nicht nur den Dom hat es erwischt, sondern auch zahlreiche andere Objekte werden verzogen oder unpassend dargestellt. So erscheinen Teile der mexikanischen Hafenstadt Campeche krumm und schief auf dem Bildschirm und der Tempel des Portunus in Rom ist wegen eines Baugerüsts kaum zu erkennen.

Zu den missglückten Bildern kam es, da Google für "World Wonders" die Aufnahmen seines Kartendienstes "Street View" verwendet hatte und da dieser für Häuserschluchten und nicht für einzelne Bauwerke gedacht ist, mussten die Sehenswürdigkeiten aus einzelnen Aufnahmen zusammengebastelt werden. "World Wonders" wird derzeit weiter ausgebaut und im Zuge dessen, sollen auch aktuelle Mängel behoben werden. Es besteht also Hoffnung, dass der Dom in Kürze auch im Internet in seiner vollen Pracht bestaunt werden kann. (km)

(Erstellt am 5. Juni 2012 - 10:10 Uhr; aktualisiert 5. Juni 2012 - 13:36 Uhr)


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Kommentare

Man sollte diese komische

Man sollte diese komische Kirche am Hauptbahnhof einfach abreißen und stattdessen ein Parkhaus hinbauen. Gelöst wäre das Kölner Parkplatzproblem. Und so n schwarzes Monster braucht wirklich niemand.

Nun mal halblang. Das ist

Nun mal halblang. Das ist doch kein Drama. Halb so wild. Richtig "verschandelt" wird der Dom doch von ganz Anderen: Von lästigen Tauben und von asozialen Müllsündern!

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