Familendrama

Geisterfahrer von A 61 soll seine Kinder mit Hammer getötet haben

Rheinbach (dapd-nrw/sp/vn). Bei dem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn 61 in der Nähe von Rheinbach handelt es sich offenbar um ein Familiendrama. Der 42-jährige Falschfahrer werde verdächtigt, vor dem Unfall am Freitag seine beiden Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren durch Hammerschläge gegen den Kopf getötet zu haben. Dies gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagmorgen bekannt. 

Der 42-jährige Falschfahrer, der auf der Autobahn 61 bei Rheinbach nahe Bonn mit einem Lastwagen zusammenstieß und dabei getötet wurde, soll zuvor seine beiden Töchter im Alter von zwei und vier Jahren umgebracht haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann die Mädchen mit einem Hammer erschlug. Das habe die Obduktion der Kinderleichen ergeben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Danach habe er das Haus verlassen und sei zur der für ihn tödlichen Geisterfahrt aufgebrochen.

Die 38-jährige Mutter war zum Zeitpunkt der Tat auf ihrer Arbeitsstelle. Sie fand die Kinder nach ihrer Rückkehr am Freitagabend gegen 22 Uhr tot in ihren Betten liegend vor. Etwa zwei Stunden zuvor hatte sich der Geisterfahrer-Unfall ereignet.

Das Ehepaar lebte den weiteren Ermittlungen zufolge seit Herbst getrennt, nachdem der Mann aus dem gemeinsamen Haus in Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis) ausgezogen war. Am Tatabend kam er gegen 16 Uhr vorbei, um während der Abwesenheit der Mutter auf die Kinder aufzupassen. Die Frau wird derzeit psychologisch betreut. Bei der Suche nach dem Tatmotiv und den Hintergründen tappt die Polizei nach eigenen Angaben vom Sonntag bislang noch im Dunkeln.

Bei dem Verkehrsunfall erlitt der Fahrer des Sattelschleppers, in den der Falschfahrer mit seinem Wagen krachte, leichte Verletzungen. Bei einem Folgeunfall, an dem mehrere Autos beteiligt waren, wurden zwei weitere Menschen verletzt, einer davon schwer.

article
691398
Familendrama
Geisterfahrer von A 61 soll seine Kinder mit Hammer getötet haben
Aktualisiert: Bei dem Geisterfahrer-Unfall auf der Autobahn 61 in der Nähe von Rheinbach handelt es sich offenbar um ein Familiendrama. Der 42-jährige Mann auf Erftstadt wird verdächtigt, vor dem Unfall seine beiden Kinder mit Hammerschlägen gegen den Kopf getötet zu haben.
http://www.koeln.de/koeln/geisterfahrer_von_a_61_soll_seine_kinder_mit_hammer_getoetet_haben_691398.html
http://www.koeln.de/files/koeln/a61-225.jpg

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <img> <table> <tr> <td> <th> <span> <p> <br> <blockquote> <hr>
  • Beiträge zitieren möglich mit: [quote]
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst BBCode verwenden, URLs werden automatisch in Links umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Firmenvideos von Kölner Unternehmen