Freizeit-Park im Herzen der Stadt

Rheinpark

 

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen erstreckt sich entlang des Rheinufers der Rheinpark mit prächtigem Blick auf die Kölner Altstadt. Doch der Rheinpark ist mehr als nur ein Aussichtspunkt: Dank einiger in der Stadt einzigartiger Attraktionen ist er der wohl interessanteste Park der Stadt – sowohl für junge, als auch für ältere Kölner.

Wer den riesigen Rheinpark am Deutz-Mülheimer Rheinufer zwischen Tanzbrunnen und Zoobrücke zum ersten Mal betritt, wird sich wohl als erstes über die Schienen wundern: Tatsächlich zieht im Rheinpark bis heute die 1957 zur Bundesgartenschau in ihrer heutigen Form errichtete Kleinbahn ihre Kreise. Für Eisenbahnfans und Kinder ist die Runde durch den Rheinpark mit den teils skurilen Zugmaschinen ein Riesenspaß. Natürlich steuert die Bahn auch die ebenfalls im Park stehende rechtsrheinische Station der beliebten Rheinseilbahn an.

Schon mit diesen beiden Attraktionen wäre der Park skurril genug, doch wer die Augen öffnet, wird überall, insbesondere im an die Messe angrenzenden Teil Überbleibsel der Bundesgartenschau von 1957 finden: Die teils schon stark gealterten Gebäude, Skulpturen und Wasseranlagen zeugen von einer Zeit uneingeschränkten Fortschrittsoptimismusses und dürften Ältere in Erinnerungen schwelgen lassen. Auf dem großen Abenteuerspielplatz im Zentrum des Parks und im neu errichteten Skatepark unterhalb der Zoobrücke können sich Kinder und Jugendliche austoben. Und auch für Entspannung ist gesorgt: Die großen Liegewiesen und der im Sommer meist trockene Kieselstrand sind ideale  Chillplätze. Das Grillen ist im Rheinpark grundsätzlich verboten.

Was viele Kölner nicht wissen: Der Rheinpark wurde nicht erst zur Bundesgartenschau 1957 errichtet, sondern schon rund 50 Jahre zuvor durch die preussischen Besatzer. Er ersetzte die Brache, die durch die Schleifung des inneren Festungsrings entstanden war. Verantwortlich damals zeigte sich auch hier – wie bei vielen in dieser Zeit entstandenen Parks der Stadt – der Gartenbauer Fritz Encke. In seiner heutigen Form besteht der Rheinpark jedoch erst seit der Bundesgartenschau 1957. 

Empfehlung der Redaktion:

Parken Sie Ihr Auto linksrheinisch beim Zoo und setzen Sie mit der Rheinseilbahn auf die rechte Rheinseite über. Fahren Sie anschließend mit der Kleinbahn bis zur Station "Rosengarten" und genießen Sie die in bunten Farben strahlenden Blumenanlagen und die kunsvollen Wasserfälle. Im hier ansässigen Kiosk können Sie sich auch einen Snack gönnen.

Ausstattung:   Geeignet für:
Grillmöglichkeiten:
Nein
  Familien: + +
Spielplatz:
Ja
  Sport: + +
Sport:
Joggen, Fußball, Skaten   Tierfreunde: + -
Kiosk/Biergarten: Ja/Ja
  Szenegänger: - -
Erreichbarkeit:
Bushaltestelle   Flirtwillige: - - 
   Im Rheinpark oder Thermalbad
  Ruhesuchende: + -
     

Stadtplan

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