Studenten-Architekturwettbewerb
Neue Konzepte für den Kölner Zoo-Eingang
Der Eingangsbereich des Kölner Zoos ist alles andere als schön: Eine dröge Wiese, dahinter das ebenfalls der ebenfalls nicht sonderlich ansehnliche Aquariumsteil samt Eingang aus den 1970er Jahren. Architekturstudenten stellten nun im Rahmen eines Wettbewerbs neue Konzepte vor.
Zoo und Flora verbinden
Wienekamp und Winkler teilen sich den ersten Platz des Architekturwettbewerbs mit zwei anderen Gewinner-Teams, die ähnliche Konzepte vorstellten: Christa Flüchten und Holger Lilienstroem von der FH Wuppertal stellten sich ein brückenartiges Gebäude vor, das sich stilistisch an der Zoobrücke anpasst und dadurch besser ins Gesamtbild des Ortes passt. Sie verflechten zudem Flora und Zoo, die durch das Eingangsgebäude wieder als großes Ganzes zusammengeführt werden sollen.
Ein Berg für den Zoo
Das dritte Gewinner-Team, Franziska und Martin Bücking von der TU Berlin setzten hingegen einen künstlichen Hügel als landschafsplanerisches Element in den Vordergrund. Dieser 20 Meter hohe "Zooberg" fasst nicht nur den Vorplatz des Zoos auf elegante Weise, sondern würde auch Besucher von Außen zu einem Blick in den Tiergarten einladen. Ganz nebenbei würde der Hügel als Blickfang im landschaftlich eher flachen Köln und als hübscher öffentlicher Raum dienen.
Leider wird wohl keines der Konzepte in nächster Zeit umgesetzt: Zwar sieht die Planung der Stadt Köln langfristig eine Erneuerung des Zooeingangs vor. Wann dieser jedoch im Anbetracht leerer Kassen erfolgen kann, ist nicht abzusehen. (cr)
(Erstellt am 3. Februar 2010 - 15:53 Uhr; aktualisiert 4. Februar 2010 - 9:14 Uhr)
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