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Das richtige Rad

Bevor man sich auf den Weg ins Fahrradgeschäft macht, steht zunächst die Überlegung an, welchen Zweck das neue Zweirad erfüllen soll. Die Fahrt zur Arbeit oder bergauf und bergab durchs Gelände - die Auswahl an geeigneten Rädern ist groß.

Bevor man sich ein neues oder auch gebrauchtes Rad kauft, sollte gründlich überlegt werden, für welchen Zweck das Rad benutzt wird. Möchte ich mit meinem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren? Mache ich längere Ausflüge mit dem Zweirad? Benutze ich mein Rad als Sportgerät oder bin ich viel im Gelände unterwegs? Jeder Verwendungszweck stellt andere Anforderungen an das Rad, denn nicht alle Räder sind für die verschiedenen Verwendungen gleich gut geeignet. Fahrräder lassen sich grob in die folgenden Typen unterscheiden:

Citybike

Die robusten Räder lassen sich dank einer aufrechten Sitzposition und dicker Reifen bequem fahren. Sie sind sehr gut geeignet für kürzere Ausfahrten und Einkaufstouren. Aufgrund seines günstigen Preises ist das Citybike ein optimales Alltagsrad.

Trekkingrad

Das Trekkingrad sieht einem Mountainbike sehr ähnlich, ist aber nicht für den Geländeeinsatz geeignet. Trekkingbikes sind ideal für sportlichere Fahrer, die eine gemäßigte Alternative zum Mountainbike suchen. Ob längere Fahrten zum Arbeitsplatz, anspruchsvollere Touren oder ein Fahrradurlaub - Trekkingbikes sind, solange man mit ihnen auf festem Untergrund fährt, ein Fahrrrad für nahezu jede Gelegenheit.

Mountainbike

Ob Stadt oder Gelände - Mountainbikes sind fast überall zu Hause. Die breiten und grobstolligen Reifen bieten im Gelände einen guten Halt auch auf schwierigem Untergrund. Die Schaltung mit bis zu 27 Gängen erlaubt, nahezu jede Steigung zu nehmen. Auch in der Stadt ist das Mountainbike mittlerweile als Fortbewegungsmittel etabliert: Kopfsteinplaster oder Schlaglöcher machen den Reifen nichts aus und die Federung dämpft so manch holprigen Straßenbelag.

Rennrad

Das leichtgewichtige Sportgerät mit den schmalen Reifen ist für das Fahren auf asphaltierten Wegen ausgelegt. Dank der aerodynamischen Sitzhaltung erreicht man hohe Geschwindigkeiten auch auf langen Strecken. Allerdings muss man Abstriche beim Fahrkomfort machen - als Alltagsrad ist das Rennrad nur eingeschränkt tauglich und nicht zu empfehlen.

Nachdem die Entscheidung über die Art des Fahrrades, welches man sich zulegen möchte, gefallen ist, sollte als nächstes der Weg zum Fachhändler eingeschlagen werden. Wenn auch viele Baumärkte oder Discounter mit billigen Schnäppchen Käufer locken, so geht trotzdem nichts über die ausführliche Beratung eines Zweiradhändlers.

Im Fachgeschäft werden alle Fragen zum neuen Rad beantwortet und auch eine Probefahrt ist möglich. Und neben der Qualität des Rades selbst hält das Fachgeschäft umfangreiches hochwertiges Zubehör bereit. Aufgepasst: Im Frühjahr und im Herbst, zu Beginn und zum Ende der Radsaison, gibt es auch im Fachgeschäft das ein oder andere preisgünstige Angebot. (Foto: imago/Rolf Braun)