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Deutz und sein Land

Mit dem Rad Kölns verschiedene Facetten entdecken

Die Radtour zeigt sehr unterschiedliche Kölner Facetten: Am Start in Deutz tobt urbanes Leben, wenige Kilometer später wähnt man sich in ländlichen Gefilden. Die Rundstrecke führt auf 26 Kilometern durch die Großstadt und über grüne Wiesen.

Tour "Deutz und sein Land" zeigt Kölner Facetten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während wir beim Start am Bahnhof „Köln Messe/Deutz“ noch das Großstadtleben spüren, wähnen wir uns wenige Kilometer später schon in ländlichen Gefilden. Die rechtsrheinische Rundstrecke führt uns durch das Gremberger Wäldchen, die Merheimer Heide und manche Veedel, darüber hinaus zu einem ökologischen Spendenprojekt auf grüner Wiese. Zurück in der pulsierenden Metropole genießen wir den Sonnenuntergang an romantischem Ort.

Wegbeschreibung

Wir starten am Bahnhof „Köln-Messe/Deutz“ auf dem Ottoplatz. Wir fahren zum Rheinboulevard, von dort fast anderthalb Kilometer rheinaufwärts bis zum Deutzer Hafen und seiner Drehbrücke. Wir verlassen das Rheinufer, radeln über eine große Kreuzung und biegen alsbald in ein Deutzer Wohngebiet ab. Nach einer Schule gelangen wir nach links zum Jüdischen Friedhof. An Schrebergärten vorbei geht die Fahrt weiter. Wir überqueren einen Autobahnzubringer und radeln parallel zum Bahndamm. Auf ausgeschilderter Fahrradroute fahren wir 1,7 Kilometer lang durch den Stadtteil Humboldt/Gremberg - vorbei an Wohnblöcken, Schule, Kirche und Sportplätzen.

Unser Fahrt führt nun in Richtung Vingst, wieder entlang an Schrebergärten und einer Bahntrasse sowie durch das Gremberger Wäldchen. Nur kurz radeln wir durch den Laubwald. In Vingst erwartet uns erst ein ruhiges Wohnviertel, danach das lebhafte Zentrum. Mit der Fahrt durch die Lustheider Straße sind wir im Herzen der Katholischen Kirchengemeinde St. Theodor & St. Elisabeth angekommen. Wir verlassen Vingst und entdecken im Wald das Fort X – vorausgesetzt unsere Neugier lenkt uns wenige Meter über die Strecke hinaus. Wir kreuzen die B 55 und die Stadtbahnlinie. Vor uns breitet sich die Merheimer Heide aus.

Und raus aus der Stadt?

Rund 700 Meter radeln wir durch das Grün, biegen am Wetterpilz ab und überqueren die A 3. Auf dem Weg zum historischen Ortskern Merheim stoßen wir auf die Fußfallstraße. Über die Ostmerheimer Straße queren wir die A 4 und biegen rechts auf den Mielenforster Kirchweg ab. Die folgende gut zwei Kilometer lange Landfahrt erweckt den Eindruck, das Stadtgebiet verlassen zu haben. Wir passieren das Gut Mielenforst und stoßen auf die L 73. Ihr folgen wir bis zum Ostfriedhof, ein knapp 51 Hektar großes Areal. Über den Grafenmühlenweg radeln wir durch den Stadtteil Dellbrück und ändern vor dem Stadtbahnübergang unsere Fahrtrichtung.

Über viereinhalb Kilometer fahren wir nun mal links, mal rechts entlang der Stadtbahn: durch den Stadtteil Holweide und am ehemaligen bergischen Rittergut Isenburg vorbei. Kurz vor der Haltestelle „Buchheim“ leitet uns der markierte Fahrrad-Knotenpunkt 38 nach rechts zum Stadtteil Mülheim. Auf dem Weg ins Ortszentrum passieren wir den Mülheimer Stadtgarten und die Stadthalle. Am Wiener Platz radeln wir durch eine U-Bahn-Unterführung in Richtung Rhein. Sein Ufer erreichen wir allerdings erst an der Hafenstraße durch eine Öffnung in der Hochwasserschutzmauer. Wir passieren die geschwungene Fußgängerbrücke am Zugang des Mülheimer Hafens.

Park mit Domblick

Ohne Sicht auf den Rhein nähern wir uns der Zoobrücke. Über ihr schweben tagsüber Gondeln, die mit Domblick locken. Über ein Brückchen erreichen wir den Rheinpark. Auf dem Weg durch das Grün zum Rhein passieren wir den Kölner Jugendpark, wo sich der Nachwuchs austoben kann. Zum Picknicken hält der Rheinpark auf der Wiese oder am Flussufer nette Orte bereit.

Kaum haben wir den Rheinpark verlassen, erwartet uns die alte Messe, in der unter anderem die RTL-Mediengruppe agiert. Dann erreichen wir die Hohenzollernbrücke, wo die neue 500 Meter lange Freitreppe des Rheinuferboulevards liegt. Von dort genießen die Romantiker unter uns den Blick zur Altstadt und den Dom im Sonnenuntergang. (Foto: Bachem-Verlag)

Die Radtour stammt auszugsweise aus:

Mit dem Fahrrad in den Kölner Feierabend
12 abwechslungsreiche Touren

Angelika Staub
28 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten
21 cm x 14,8 cm, Spiralbindung

Erschienen im Bachem-Verlag
14,95 Euro
(ISBN: 978-3-7616-2952-9)

Jetzt online direkt bei Bachem bestellen

Start und Ziel: Bahnhof „Köln Messe/Deutz“, (Ausgang: Ottoplatz)
Streckenlänge: 26 Kilometer
Anfahrt mit dem ÖPNV: Züge und S-Bahnen zum Bahnhof „Köln Messe/Deutz“, mehrere Stadtbahn- und Bus-Linien (Haltestellen „Bf Deutz/LANXESS Arena“, „Bf Deutz/Messe“, „Bf Deutz/Messeplatz“);
Anfahrt mit dem Auto: kostenpflichtiger Parkplatz am Ottoplatz mit Vier-Stunden-Höchstparkdauer oder Parkhaus in Hermann-Pünder-Straße 1

 

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