koeln.de-Überblick über die Modelle
Der richtige Grill für Ihre Party
Es gibt diverse Modelle, mit denen Würstchen, Steaks und Co. gegrillt werden können. Ob Holzkohlegrill oder Elektrogrill, Kugel- oder Schwenkgrill - koeln.de erklärt ihnen in komprimierter Form die Vor- und Nachteile der gängigsten Feuerungstypen und Grillgerätemodelle.
Feuerungstypen
Holzkohlegrill
Das Grillen mit einem Holzkohlegrill ist die "klassische" Form des Grillens. Das Fleisch liegt direkt über den glühenden Kohlen (direktes Grillen). Weil die Kohle eine halbe Stunde abbrennen muss, bis sich eine nutzbare Glut gebildet hat, ist das Grillen mit Holzkohle zeitaufwändig. Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Obst, Gemüse - all das kann auf einem Holzkohlegrill zubereitet werden.
Gasgrill
Betrieben werden Gasgrills mit Flüssiggas. Sie müssen nicht lange angeheizt werden. Die Hitze lässt sich regulieren. Sie erzeugen fast keinen Qualm (Balkon geeignet) und sind einfacher zu reinigen als Holzkohlegrills. Allerdings sind Gasgrills in der Regel schwer und sperrig und deshalb eher schlecht zu transportieren – eine Gasflasche wird benötigt. Teurer als Holzkohlegrills.
Elektrogrill
Geeignet für kleine, spontane Anlässe. Bei Regen kann innen gegrillt werden. Aufgrund einer meist kleinen Fläche sind Elektrogrills nicht so gut für größere Partys und für das Grillen größerer Fleischstücke geeignet. Wie beim Gasgrill muss (ohne zusätzliche Aromen) auf den Holzkohlegrillgeschmack verzichtet werden. Ungeeignet für den Parkgrillausflug (Anschluss ans Stromnetz).
Während es hauptsächlich drei „Befeuerungsmethoden“ (Kohle, Gas, Elektro) gibt, existieren zudem viele weitere Grillgerätemodelle, die neben den Standardgeräten zur Verfügung stehen. Hier eine kleine Auswahl.
Gerätemodelle
Schwenkgrill
Der klassische Schwenkgrill besteht aus drei Beinen, die oben spitz zusammen laufen. Damit steht er wackelfrei. In der Mitte hängt der Grillrost an einer Kette, die in beliebiger Höhe an dem Gestänge befestigt werden kann, so dass je nach Grillgut und Geschmack die Temperatur variiert werden kann. Die meisten Modelle lassen sich leicht auseinander nehmen (leichter Transport).
Kugelgrill
In einem Kugelgrill wird das Fleisch schonend gegart, denn das Grillgut wird hier nicht direkt über die Kohlen auf den Rost gelegt (indirektes Grillen). Bei geschlossenem Deckel verteilt sich die Hitze gleichmäßig. Kein Wenden nötig, auch Braten oder ganze Hähnchen können zubereitet werden. Die Beine haben oft Räder (Transport). In mehreren Größen erhältlich.
Grillkamin
Wer öfter grillt und über den nötigen Platz verfügt, kann sich einen Grillkamin bauen. Bei Baumärkten gibt es fertige Bausätze. Da er ziemlich schwer sein kann, sollte er auf einem Fundament statt direkt auf dem Boden gebaut werden. In einem dekorativen Grillkamin kann nach dem Essen noch ein kleines Feuer für gemütliches Flackern in der Nacht sorgen.
Barbecue-Smoker
Smoker haben ein Zwei-Kammer-System mit einer größeren Garkammer und einer kleineren Heizkammer. Durch einen Kanal wird die Wärme in die Garkammer geführt, wo das Fleisch schonend und schadstofffrei gegart wird, ohne dass auf den typischen würzig-rauchigen Grillgeschmack verzichtet werden muss. Nicht ganz einfache Handhabung, zudem sehr teuer.
Gesundheitsgrill
Der Gesundheitsgrill "JS Profi" ist eine Weiterentwicklung eines Spezialgrills, den sich Schlosser Jürgen Schulze vor 22 Jahren als damals weltweit ersten "Holzkohlegesundheitsgrill" patentieren ließ. Charakteristisch ist ein Fettauffänger zum Verhindern des Abtropfens von Grillgutflüssigkeiten in die Glut. So wird das Entstehen krebserregender Stoffe verhindert.
Einweggrill
Für spontane Ausflüge, Musikfestivals und Grillabende am Rhein sind Einweggrills gut geeignet. Sie sind leicht, handlich zu transportieren und einfach zu bedienen. Kohlen, Anzünder sind oft dabei. Nachteile: keine anspruchsvolle Grillqualität, wenig Platz auf den Mini-Grillrosten. Es wird viel Abfall und (oft) Brandstellen im Rasen erzeugt. Ab zwei Euro zu haben. (sar, Fotos: ddp, OBI)




