Knechtsteden
Das Kloster Knechtsteden mit seiner prachtvollen Basilika romanischen Ursprungs geht zurück auf eine Prämonstratenserabtei aus dem frühen 12. Jahrhundert.
Die heutige Bausubstanz ist allerdings (mit Ausnahme der Basilika) deutlich jünger. Teils wurden Klostergebäude im frühen 18. Jahrhundert, als das Kloster finanziell gut ausgestattet war, neu gebaut - zum Beispiel das prachtvolle barocke Torhaus. Das Kloster selbst erlitt nach der Säkularisation durch Napoleon ein wechselhaftes Schicksal und diente schließlich im 19. Jahrhundert als Nervenheilanstalt für die Kölner Armenverwaltung. 1869 brannte die Anlage nieder und blieb jahrzehntelang eine Ruine.
Erst ab 1895 wurde das Kloster mit Unterstützung des Kölner Erzbischofs für den Orden der Spiritaner wieder aufgebaut. Heute wird nur noch ein kleiner Teil des ursprünglichen Klosters von etwa 25 Ordensbrüdern zur Ausbildung von Missionaren genutzt. Außerdem befindet sich auf dem Klostergelände das Norbert-Gymnasium mit angeschlossenem Sportinternat, ein Bildungszentrum des Zentralverbandes der Augenoptiker, Künstlerateliers des Kunstverein Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen und eine Biologische Station der NRW-Stiftung, die unter anderem einen Kräutergarten auf dem Klostergelände betreibt.
Für Kinder gibt es einen großen Spielplatz mit Rutschen, Wippen, Spielhäusern, Schaukeln und einer Kletterwand sowie einem Grillplatz.
Verpflegung: Am Eingang des Klostergeländes, direkt am Besucherparkplatz, liegt der „Klosterhof Knechtsteden" mit einem beliebten Biergarten. Das Ausflugslokal ist bekannt für das „Knechtstedener Schwarze", eine Schwarzbierspezialität, die es hier exklusiv gibt.
Veranstaltungen: Festival Alte Musik (Ende September)






