Kölner Zoo

Amur-Tigerbabys durften erstmals ins Freie

Fast sibirische Kälte und Nieselschnee: Die drei kleinen Sibirischen oder Amur-Tiger hatten sich das passende Wetter ausgesucht, um sich am Donnerstag zum ersten Mal ins Freie zu wagen. Gestärkt von einem Nackensteak erkundeten sie ihr Gehege im Kölner Zoo. Mama Hanya ließ sie dabei nicht aus den Augen.

Ende November war das Trio zur Welt gekommen, ein viertes Jungtier war sechs Tage nach der Geburt gestorben. Inzwischen kennt Zoodirektor Theo Pagel auch das Geschlecht der drei. Die zwei Katzen wurden Mila und Finja getauft, der Kater Jegor. Mit ihren drei Monaten haben sie ein Gewicht von zehn Kilo erreicht, schätzt Pagel, „so schwer wie ein Cockerspaniel“. Noch werden sie gesäugt, aber sie fressen auch schon Fleisch.

Während sich die Geschwister an die ungewohnte Freiheit gewöhnten, musste Vater Altai im Käfig bleiben. Sein Rufen, auch nach draußen zu dürfen, blieb ungehört. Zwar konnten sich die beiden Generationen schon durch den Käfig beschnuppern, „aber erst müssen die Kleinen sich im Gehege auskennen“, erklärt Pagel. Erst dann darf sich die komplette Familie im Freien tummeln.

Video: Die Tigerbabys im Zoo haben Ausgang

Mit den Tieren beteiligt sich der Kölner Zoo am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEF) für Amur-Tiger. In ihrer natürlichen Heimat um die russisch-chinesischen Grenzflüsse Amur und Ussuri sind sie vom Aussterben bedroht, nur noch geschätzte 4.000 Exemplare der größten Katzenart leben in freier Wildbahn. Das Elternpaar war erst im vorigen Sommer nach Köln gekommen, sie aus einem französischen, er aus einem englischen Zoo. (js)

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