"Den nächsten Dreier"
FC will gegen Dresden Aufwärtstrend fortsetzen
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge möchte der 1. FC Köln seinen Aufwärtstrend auch am Montag gegen Dresden fortsetzen. „Alle Spieler sind fit und hoch motiviert“, freut sich Stanislawski auf eine „spannende Partie“. Und der Coach hat ein klares Ziel: „Wir wollen den nächsten Dreier.“
Im koeln.de-Liveticker: 1. FC Köln - Dynamo Dresden
Von Cora Finner
Es war eine ruhige Woche für FC-Trainer Holger Stanislawski. Die Stimmung nach den zwei Siegen gegen Frankfurt und Paderborn sei „bestens“, aber dennoch „konzentriert“ und auch das Selbstvertrauen der Spieler habe dadurch einen Schub erhalten. Daher blickt der Coach „voller Vorfreude“ auf das Spiel am Montag (20.15 Uhr, Rheinenergie-Stadion) gegen Dynamo Dresden. „Es ist ein Flutlichtspiel und es werden mehr als 40.000 Zuschauer da sein“, schwärmte der Hamburger und formulierte auch gleich ein klares Ziel: „Wir wollen den dritten Dreier in Folge und uns damit ins Mittelfeld der Tabelle vorarbeiten.“
Doch Stani weiß auch, dass die sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen nicht überbewertet werden dürfen. „Wir dürfen uns nicht von Ergebnissen blenden lassen. Es ist längst noch nicht alles Gold was glänzt.“ Dass der 43-Jährige recht hat, beweist ein einfacher Blick auf die Tabelle: Acht Punkte nach acht Spieltagen und Tabellenplatz 14 - Verantwortliche und Fans hatten sich nach dem Abstieg schon ein wenig mehr versprochen.
Lehmann zurück im Kader
Doch die Formkurve der Kölner zeigte zuletzt nach oben. Damit der Aufwärtstrend auch nach dem Spiel gegen Dresden anhält, müsse sein Team „viel investieren“, weiß der Trainer jedoch um die Stärke des Gegners. „Dresden ist eine sehr robuste Mannschaft und hat mit Poté einen Stürmer mit viel Qualität“, lobte Stanislawski. „Da müssen wir dagegen halten und dominant und druckvoll auftreten.“
Dabei kann der Coach wieder auf Matthias Lehmann zurückgreifen. Der 29-Jährige hat seinen grippalen Infekt auskuriert und wird in den Kader zurückkehren. Ob es bei ihm bereits für die Startelf reicht hat Stani „noch nicht endgültig entschieden“. Ein weiterer Wackelkandidat ist Adil Chihi. Der Deutsch-Marokkaner brennt nach seinen zwei Joker-Toren auf einen Einsatz von Beginn an, doch Stanislawski schwankt noch: „Wir brauchen auch gute Leute von der Bank. Das ist eine Waffe mit der man ein schweres Spiel hinten raus noch gewinnen kann.“
Ishak kämpft um den Anschluss
Keine Rolle in den Überlegungen des Coaches spielen für Dresden die Stürmer Chong Tese und Mikael Ishak sowie Abwehr-Haudegen Kevin McKenna. „Ich weiß, dass das für die Spieler enttäuschend ist, wenn sie nicht dabei sind. Aber da müssen sie sich auch mal selber hinterfragen“, sagte Stanislawski. Gerade für den jungen Schweden sei das eine schwere Situation. „Es sind Kleinigkeiten, die Ishak momentan noch fehlen. Aber die entscheiden nun mal, ob er spielt oder nicht.“ Andere seien derzeit einfach einen Tick besser. „Wir versuchen einfach immer den größt möglichen Erfolg zu haben und so stelle ich die Mannschaft auch auf. Da zählen für mich weder Namen noch das Alter der Spieler“, erklärte der Hamburger.
Die letzten Partien geben dem Trainer Recht. Doch sollen die Wochen auch in Zukunft so stressfrei bleiben, muss der FC am Montag gegen Dresden nachlegen. Drei Siege in Folge gelangen den Kölnern zuletzt vor rund vier Jahren (1:0 gegen Schalke, 2:1 in Gladbach, 1:0 gegen Cottbus). Dennoch besteht laut Stanislawski keine Gefahr, dass seine Spieler deshalb abheben und zu Träumen anfangen. „Hier hat am Anfang keiner den Kopf hängen lassen, und genauso dreht jetzt keiner durch. Dafür sorge ich schon.“
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(Erstellt am 7. Oktober 2012 - 15:48 Uhr; aktualisiert 9. Oktober 2012 - 7:59 Uhr)
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Kommentare
Drei Dinge auf einmal? Das
Drei Dinge auf einmal? Das geht nun wirklich nicht...
Der kölsche Schlendrian wird schon wieder zuschlagen!






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