Verein bleibt bei seiner Darstellung
FC wehrt sich gegen Pezzoni-Vorwürfe
Der 1. FC Köln hat in einer Pressemitteilung die von Kevin Pezzoni erhobenen Vorwürfe, der Verein habe ihn loswerden wollen, zurückgewiesen. Es habe im Verein keinerlei Überlegungen gegeben, sich von Pezzoni zu trennen.
Noch am Mittwoch nach der Niederlage gegen Aue habe man trotz der öffentlichen Diskussion weiter auf Kevin Pezzoni gesetzt. Es habe von Seiten der Vereinsführung keinerlei Überlegungen gegeben, sich von ihm zu trennen. Diese Überlegungen seien erst angestellt worden, nachdem Kevin Pezzoni am selben Tag gegenüber der sportlichen Führung den ausdrücklichen Wunsch geäußert habe, im Spiel gegen Cottbus nicht auflaufen zu müssen.
In der Folge habe man sich dann gemeinsam auf die Vertragsauflösung geeinigt, obwohl kein Ersatz für Pezzoni vorgesehen war, den Trainer Holger Stanislawski in drei der letzten vier Pflichtspiele eingesetzt hatte und den er nach dem Aue-Spiel noch in einem Pressegespräch verteidigt hatte. Pezzoni habe zudem noch eine Abfindung erhalten.
Kevin Pezzoni habe sich zudem nach der Vertragsauflösung in einer SMS ausdrücklich für die Unterstützung bedankt. Auch Pezzonis Vater (und Manager) habe in mehreren Gesprächen mit Verantwortlichen des Vereins betont, dass die Vertragsauflösung die beste Lösung für beide Seiten sei und auch die offizielle Verlautbarung freigegeben, in der von "bestem gegenseitigem Einvernehmen" die Rede war.
FC-Geschäftsführer Claus Horstmann ist weiter überzeugt davon, dass der 1. FC Köln alles getan hat, um Kevin Pezzoni in angemessener Weise zu schützen. "Wir haben ihm jegliche Unterstützung gegeben und der Trainer hat ihm sein Vertrauen geschenkt. Die von ihm nun erhobenen Vorwürfe sind substanzlos, unangebracht und schaden ihm selbst am meisten", wird Horstmann in der Mitteilung zitiert.
(Erstellt am 8. September 2012 - 19:16 Uhr; aktualisiert 8. September 2012 - 21:09 Uhr)





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