DFB-Pokal-Viertelfinale
FC schießt sich mit Elfmetern für Augsburg warm
Am Mittwoch tritt der 1. FC Köln im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg an (Anpfiff um 19 Uhr). Es geht für die Geißböcke um den Einzug ins Halbfinale, und den Traum, den Pokal zu holen - und im kommenden Jahr in der Europa League zu spielen.
Der Weg nach Berlin zum Finale ist nicht mehr weit, das weiß auch der Trainer des 1. FC Köln: "Wir wollen weiterkommen. Der Pokal ist der kürzeste Weg zum internationalen Fußball", so Zvonimir Soldo. Aber er weiß auch, dass der Pokal seine eigenen Regeln hat und es nun keine leichten Gegner mehr gibt. "Augsburg ist eine Spitzenmannschaft in der 2. Liga", warnte der Kroate auf der Pressekonferenz am Dienstag.
Elfmeterschießen auf dem Trainingsplan
Zwar bereitet den Kölnern nach den vergangenen Spielen die eigene Abwehr noch einige Sorgen, dennoch ist Soldo zuversichtlich, hat Einzelgesspräche mit den Spielern geführt: "Wir haben über unserer Fehler gesprochen. Das ist reine Konzentrationssache." Für das Pokalspiel sieht er sich und seine Mannschaft gerüstet. So stand am Dienstag kurz vor der Abfahrt noch Elfmeterschießen auf dem Trainingsplan.
Die Offensive sieht er gut aufgestellt: "Wir werden unsere Chancen haben." Dennoch steht er vor dem Luxusproblem, welche Stürmer er am Mittwoch aufstellen soll: Lukas Podolski ist wieder fit, aber auch Adil Chihi hat in den letzten Partien gezeigt, dass er mehr als nur ein Ersatzmann ist. Dennoch geht der Trainer davon aus, dass Poldi wieder dabei ist, ebenso wie Maniche, der Samstag wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlte. Lediglich Fabrice Ehret steht weiterhin nicht zur Verfügung.
Wiedersehen mit alten Bekannten
In Augsburg gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. So trainiert der ehemalige FC-Co-Trainer Jos Luhukay den Verein, der frühere FC-Manager Andreas Rettig ist jetzt Geschäftsführer der Augsburger. Auch auf dem Spielfeld sind alte Geißböcke vertreten: Andrew Sinkala verstärkt das Mittelfeld des Gastgebers, während Imre Szabics für den Verein stürmt. Roland Benschneider hatte in dieser Saison noch keinen Einsatz und wird vermutlich auch gegen seinen Ex-Verein vom Rhein nicht spielen.
Die Statistik spricht auf jeden Fall für die Rheinländer. Die Kölner haben noch nie in Augsburg verloren. Vier Mal trafen die beiden Teams aufeinander - drei Mal gewann der FC, einmal trennten sich die beiden unentschieden.
5.000 Fans reisen mit nach Augsburg, wo die Kölner echtes FC-Wetter erwartet: Eiskalte Temperaturen und auch Schneefall ist möglich - Außenverhältnisse wie zuletzt bei den beiden gewonnenen Auswärtsspielen. "Bis jetzt haben wir bei dem Wetter immer gewonnen. Das ist ein gutes Zeichen", scherzt Soldo. Im Falle des Einzugs ins Halbfinale könnte den Kölnern möglicherweise eine kölsche Belohnung winken: Soldo schließt nicht aus, dass die Mannschaft dann an Weiberfastnacht die Erlaubnis erhält ein wenig zu feiern. Die Tickets für die Partie sind ausverkauft. (kb)
(Erstellt am 9. Februar 2010 - 13:55 Uhr; aktualisiert 10. Februar 2010 - 8:45 Uhr)
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Kommentare
Habt ihr das Spiel gesehen?
Habt ihr das Spiel gesehen? Boden der Tatsachen? Abserviert?!?
Schiri Kinhöfer hat sich da so ein wenig ausgetobt und die Partie dermassen verpfiffen, daß jenseits von FC-Brille kein faires Spiel stattgefunden hat. Das sich Podolski und eigentlich jeder Kölner Spieler dort benachteiligt fühlte und sich ob des OFFENSICHTLICHEN Driss nicht immer im Griff hatte kann ich 100% nachvollziehen, auch bei Profis.
Nach dem dritten Platzverweis wäre ich schlicht gegangen, was soll das?
ich möchte wetten, daß der
ich möchte wetten, daß der schiri von der wettmafia gekauft war!!!
der Poldi ist ja echt ne
der Poldi ist ja echt ne riesige Verstärkung...
Zack abserviert 0 - 2 in
Zack abserviert 0 - 2 in Augsburg. Und wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.Die Gegner schiessen nicht jedes Spiel Eigentore wie in Frankfurt und gegen Hamburg.Schluss mit Glück.










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