Lediglich fünf Strafanzeigen

Einsatzkräfte ziehen positive Bilanz nach Rosenmontagszug

Die Polizei- und Rettungsdienste aus Köln ziehen eine positive Bilanz nach dem Rosenmontagzug. Insgesamt musste die Polizei nur fünf Strafanzeigen stellen. Die Rettungsdienste versorgten 212 Jecke, 60 landeten in einer Klinik.

"Wir verzeichnen insgesamt einen friedlichen und harmonischen Ablauf am Rosenmontag", so Polizeidirektor Helge Scharfscheer von der Bundespolizeiinspektion Köln. Lediglich fünf Strafanzeigen hätten die Beamten wegen Körperverletzung, Bedrohung und Diebstahls aufnehmen müssen. Festgenommen wurden 14 Karnevalisten.

Außerdem seien vier Kinder aufgelesen worden, von denen drei zurück zu ihren Eltern gebracht werden konnten. Ein Kind musste jedoch in ein Heim gebracht werden.

Frau von Pferd getreten

Auch die Kölner Rettungskräfte sind mit dem Verlauf des Zuges "unterm Strich zufrieden", sagte Gesamteinsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern. "Wir hatten 212 Hilfeleistungen. Für 60 Patienten endete der Rosenmontag in einer Kölner Klinik." Außerdem sei eine Zuschauerin mit dem Rettungsdienst nach einem Pferdetritt gegen den Kopf ins Krankenhaus gebracht worden.

Albert ist froh, dass das Thema "Gewalt gegen Retter" beim Kölner Rosenmontagszug nicht auf der Tagesordnung stand. Vielmehr freut sich der Einsatzleiter über die gute Stimmung entlang des Zuges: "Unsere Helfer halten sich ja den ganzen Tag mitten unter den feiernden Jecken und haben von fröhlichen Menschen berichtet."

Übermäßiger Alkoholgenuss war für insgesamt 14 Jecken ein Problem. "Natürlich ist diese Zahl ärgerlich, aber bei so vielen Menschen in der Stadt wohl nicht vermeidbar." Die Einsätze wegen Schnittverletzungen durch Glas bewegten sich mit vier Hilfeleistungen auf dem sehr niedrigen Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls vier Personen verletzt wurden.

Mehr zum Thema:

Bericht zum Rosenmontagszug 2012
Der Rosenmontagszug 2012 in Bildern
Alle Informationen zum Kölner Karneval im koeln.de-Special

Weitere jecke Meldungen:

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <img> <table> <tr> <td> <th> <span> <p> <br> <blockquote> <hr>
  • Beiträge zitieren möglich mit: [quote]
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst BBCode verwenden, URLs werden automatisch in Links umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Kommentare

Dazu kann ich nur sagen,

Dazu kann ich nur sagen, dass ich unmittelbar neben einer der 14 Ausschreitungen stand und dort ganz klar sehr durch die Polzei provoziert wurde. Sie wurden ohne Gründe handgreiflich! Leute die aufgefordert wurden den Platz nahe des Zuges zu verlassen und dem auch nach kamen wurden unnötigerweise von weiblichen Beamten geschubst und angefasst. Dies provozierte die Situation in einer solchen Art, dass sie erst eskalierte. Ich als Außenstehender war davon sehr negativ überrascht! Vielleicht könnte die Zahl der Ausschreitung also noch kleiner sein wenn einige der netten Beamten genauso fröhlich dem Karneval gegenüber stehen würden. Natürlich handelt es sich hier nur um einen Eindruck, der jedoch hier mitgeteilt werden sollte.

Firmenvideos von Kölner Unternehmen