Einkaufen am Fuße des Doms

Wallrafplatz

Genannt nach dem Lebensmittelpunkt von Professor Ferdinand Franz Wallraf (1748 - 1824) hat sich der "Wallrafs-Platz" - wie er im Volksmund hieß - in der langen Tradition zu einem Platz mit besonderem Flair entwickelt.

Professor Wallraf wurde als Förderer seiner Heimatstadt bekannt. Nicht nur seine umfassenden privaten Sammlungen legten den Grundstein für die Kunstmuseen in Köln, sondern auch sein Wirken als Rektor der Universität Köln ließen ihn über die Grenzen Kölns bekannt werden. Nach seinem Tode (18. März 1824) erhielt die Stadt Köln seine Sammlung mit 1.616 Gemälden, 3.875 Handzeichnungen, 42.419 druckgraphischen Blättern, Urkunden, Handschriften, Büchern und Münzen als Erbe. Für diese Sammlung errichtete die Stadt von 1855 bis 1861 das Waffrafianum, dem heutigen Wallraf-Richartz-Museum.

Das alte Gebäude Wallrafs stand An der hohen Schmiede, exakt an dem Platz, wo sich heute am Ende der Hohe Straße der Wallrafplatz öffnet. Im Jahre 1830 wurde das alte Gebäude niedergerissen und sollte durch ein neues ersetzt werden. Aber der damalige Bauherr Baurath Biercher erkannte schnell, dass von diesem Platz aus eine ganz neue Ansicht auf den Dom geschaffen wurde, und setzte sich mit seinem Vorschlag, den Platz frei zu lassen, 1830 durch.

Damit war auch der Grundstein gelegt für einen Ort, an dem sowohl das gesellschaftliche Leben als auch die Geschäftswelt Einzug halten konnten. Der Wallrafplatz gehört heute zu einem der bekanntesten Plätze in Köln. Nach seinem Umbau in den letzten Jahren hat er sein altes Flair wieder erhalten und präsentiert sich Einheimischen wie Touristen in neuem Glanz.

(Foto: Bilderbuch Köln)

Kontakt:
IG Wallrafplatz
c/o Hofapotheke
Wallrafplatz 1
50667 Köln
Telefon: 0221 / 2580471
Fax 0221 / 253413

Verkehrsanbindung:
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