Keine Kämpfe mehr am Wühltisch
Winterschlussverkauf lockt kaum noch Kunden
Am 25. Januar startet in Köln der freiwillige Winterschlussverkauf, doch schon seit Wochen locken die Geschäfte mit Rabatten, um Platz für neue Ware zu schaffen. Wer als Verbraucher wirkliche Schnäppchen machen will, muss wachsam bleiben und Preise vergleichen.
Von Ronja Gasper
Immer weniger Geschäfte machen mit
Schätzungsweise 60 bis 65 Prozent der Kölner Geschäfte werden sich dieses Jahr am freiwilligen Winterschlussverkauf beteiligen, so lautet die Einschätzung des Kölner Einzelhandelsverbandes. Die Beteilung sei jedoch rückläufig, da viele Läden ihre Restware bereits zu günstigeren Preisen verkauft haben. Neben Mode-Geschäften werden auch Möbelhäuser, Bau- und Elektronikmärkte Rabatte anbieten.
Wie sinnvoll ist der Winterschlussverkauf?
Viele Verbraucher sind längst immun gegen den Schilderwald der Geschäfte und zeigen immer weniger Interesse an Schlussverkäufen. Wo sich früher noch lange Schlangen vor den Kaufhäusern bildeten, herrscht mittlerweile fast ein normaler Betrieb.
Auf die Frage, ob ein Winterschlussverkauf überhaupt noch Sinn ergäbe, antwortet Uwe Klein, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes, gegenüber koeln.de: "Viele Käufer haben das Bewusstsein, dass Ende Januar Preise reduziert werden. Ein Winterschlussverkauf macht dann immer Sinn, wenn Lager geräumt werden müssen und neue Ware geliefert wird. Die Resonanz ist jedoch längst nicht so wie zu Zeiten des gesetzlich geregelten Winterschlussverkauf."
Verbraucher müssen wachsam bleiben
Wer den Überblick behalten will, sollte also die Augen offen halten. "Es ist wichtig, ständig Preise zu vergleichen und sich zu erkundigen, wo ein Produkt am günstigsten angeboten wird. Neben Prospekten kann man hierfür auch das Internet nutzen", rät der Diplom Volkswirt Uwe Klein den Lesern von koeln.de.
(Erstellt am 25. Januar 2010 - 10:23 Uhr; aktualisiert 25. Januar 2010 - 14:42 Uhr)
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