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Gesetzesnovelle geplant

Weniger verkaufsoffene Sonntage für Köln?

Uneingeschränkte Öffnungszeiten an Werktagen und die Vielzahl verkaufsoffener Sonntage könnten in Köln bald passé sein. Die rot-grüne Landesregierung will das Ladenöffnungsgesetz überarbeiten, Läden möglicherweise früher schließen und das bei Kölnern beliebte Sonntags-Shopping eingrenzen. 

Seit November 2006 gilt in Nordrhein-Westfalen ein Ladenöffnungsgesetz, das Öffnungszeiten von Montag bis einschließlich Samstag von 0 bis 24 Uhr erlaubt, sowie vier verkaufsoffene Sonntage pro Stadt oder Stadtteil. SPD und Grünen im Landtag geht das zu weit, sie wollen vor allem die Sonntagsöffnungen wieder eingrenzen.

Denn bislang können Städte verkaufsoffene Sonntage nicht nur für das gesamte Stadtgebiet erlauben, sondern auch für einzelne Stadtteile. In Köln einigte sich eine "Konsensrunde" aus Politik, Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden auf "21+3" verkaufsoffene Sonntage - 21 Termine, an denen in einzelnen Stadtteilen geöffnet werden darf und drei verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt.

Köln wird daher gerne als Paradebeispiel für eine negative Entwicklung der verkaufsoffenen Sonntage herangezogen. Dabei bleibt die Domstadt mit nur drei Sonntagsöffnungen pro Stadtteil sogar noch unter dem, was möglich wäre. Außerdem steckt ein ausgeklügeltes System hinter der Anzahl und Verteilung der zusätzlichen Shoppingtage: Damit Schildergasse, Hohe Straße und Co. in keiner Konkurrenz zu den kleinen Fußgängerzonen und Einkaufsmeilen in den Stadtteilen stehen, gibt es neben den drei separaten verkaufsoffenen Sonntagen in der Innenstadt noch insgesamt einundzwanzig in den einzelnen Veedeln, und in keinem Stadtteil darf öfter als drei Mal sonntags geöffnet werden. Außerdem legt die Stadt Wert darauf, dass keine benachbarten Stadtviertel gleichzeitig öffnen und sich möglicherweise gegenseitig Kunden abwerben.

Was hieße eine Gesetzesreform für Köln?

Obwohl das Gesetz von 2006 noch in Kraft ist, hat die Diskussion schon jetzt Auswirkungen auf die verkaufsoffenen Sonntage in Köln. Der Rat der Stadt hat bislang erst drei Termine festgelegt, die den Domstädtern ein Einkaufen am Sonntag möglich machen. Außerdem sind vier weitere verkaufsoffene Sonntage in der ersten Jahreshälfte geplant.

Meinung der Bürger ist gefragt

Außer Frage steht, dass die Meinung der Bürger in die Entscheidung des Landtages mit einfließen sollte. Dieser Tatsache tragen die Grünen Rechnung und wollen nun per Online-Befragung erfahren, was die Konsumenten von der geplanten Ladenschluss-Reform halten. Bis zum 4. März können Internetnutzer auf der Website der Grünen einen Fragebogen ausfüllen. Die Ergebnisse sollen in den Beschluss auf einem kleinen Landesparteitag am 25. März einfließen.

Sie sind sich nicht sicher, was für oder gegen den Erhalt des derzeitigen Ladenöffnungsgesetzes spricht? Wir haben für Sie die wichtigsten Argumente zusammen gefasst.


Argumente FÜR längere Öffnungszeiten und mehr verkaufsoffene Sonntage 
Argumente GEGEN längere Öffnungszeiten und mehr verkaufsoffene Sonntage:
Die gegenwärtigen Arbeitszeiten setzen längere Öffnungszeiten und verkaufsoffene Sonntage voraus.
 
Viele Beschäftigte (z. B. in Krankenhäusern, Gastronomie, Medien, Callcentern und der Unterhaltung)  arbeiten ohnehin schon am Wochenende und zum Teil nachts. Die Belastung der Verkäufer in den Geschäften ist durch zusätzliche Schichten zu groß.
Ein verkaufsoffener Sonntag eröffnet kleinen Unternehmen und Einzelhändlern die Chance, sich neben den regulären Öffnungszeiten zu präsentieren.Erweiterung von Ladenöffnungszeiten fördert keine kleinen Händler, sondern nützt nur den großen Einkaufszentren.
Verkaufsoffene Sonntage können als Familienausflug genutzt werden.
Verkaufsoffene Sonntage fördern den Konsum, familäre Aktivitäten geraten in den Hintergrund.
Der Sonntag ist als Ruhetag nicht mehr zeitgemäß. Der Sonntag muss als kollektiver Ruhetag geschützt werden.
 Mit verkaufsoffenen Sonntagen entfällt ein Strukturelement unserer Zeitplanung: Die Woche hat keinen regulären Anfang und kein Ende mehr.
Eingeschränkte Öffnungszeiten und weniger Sonntagsöffnungen verschieben Umsätze zu Online-Händlern und schwächen so den Einzelhandel vor Ort.
 
Wenn verkaufsoffene Sonntage nur noch stadtweit möglich sind, nützt das nur den Kaufhäusern und Filialisten in der Innenstadt und schwächt die Geschäfte in den Stadtteilen.
 

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Kommentare

@horse-T stell dich mal

@horse-T stell dich mal freiwillig nach 19 uhr in einen laden, melde dich z.b. mal bei ikea oder kaufhof. gerne nehmen die menschen die für kleines geld arbeiten. die bosse sollen die tasche auf machen und zahlen, zulagen spätschichtzulage usw. aber nur die käufer die nach 19 uhr soll dies auf die preise umgelegt werden! also klartext wer nach 19 uhr einkaufen will soll zahlen und dieses geld soll den mitarbeitern zukommen!

weißt du, natürlich sollte

weißt du, natürlich sollte man zahlen, wenn man einkauft, das wäre ja sonst Ladendiebstahl! Jaja, sag das mal den Ärzten und Krankenschwestern die nach 19h noch arbeiten. Oder den armen Kellnern in Restaurants, die bekommen da ja auch keinen Zuschuss... Jaja, schon schlimm...

Ich bin es...dein zweites

Ich bin es...dein zweites Ich. Und ja, es stimmt, wir sind aus Düsseldorf. Glaubt dem anderen Spinner nicht alles.

So, schluss mit dem Quatsch!

So, schluss mit dem Quatsch! Wurde eh Zeit dass ich endlich offizieller Horse-T werde!!!

Sorry, wenn ich heute mal

Sorry, wenn ich heute mal wieder soviel Müll schreibe aber ich hab meine Drogen noch nicht bekommen.

Wieder der alte Trick... wat

Wieder der alte Trick... wat soll der Quatsch?

wat soll dä qwatsch? die

wat soll dä qwatsch?
die mädels und jungs im einzelhandel stehan an der untersten stelle mit beim einkommen und werden teilweise von den schmalspursputniks wie dreck behandelt. nur weil viele zu doof sind ihren tagesablauf vernünftig zu ordnen sollen die rund um die uhr arbeiten? ich würde die läden in der woche um 19 uhr dicht machen und am sammstag um 15 uhr. wenn ladenbesitzer länger auf lassen wollen müssen sie in die geldbörse greifen und den mitarbeitern zulagen zahlen ab 25% / std, sollen sie dies auf die preise dann draufschlagen ( wer icee fährt muss auch zuschlag zahlen) genau so würden alle kneipen discos in der woche und sonntags um 1 uhr dicht sein. und brüsseler platz party nach 22 uhr, gäbe es nicht und wenn wasserwerfer fahren würden.

Ich muss wirklich lange

Ich muss wirklich lange überlegen, wann ich das letzte Mal so einen Schwachsinn gelesen habe! Man KANN seinen Tag nicht strukturieren wenn man arbeiten muss und nunmal um bestimmte Zeiten an bestimmten Orten sein muss! Bis 19h einkaufen würde ich im Leben nie schaffen! Na ja, doch, aber nur mit sehr viel Hetze! Und stell dir vor wie voll es dann im Supermarkt wird, wenn ALLE innerhalb einer Stunde einkaufen müssen!!! Und ebensowenig wie es vorgeschrieben ist, dass alle Arbeitnehmer exakt von 9-18h arbeiten müssen, sollte es vorgeschriebene Ladenöffnungszeiten geben!
DENN, die Mitarbeiter der Supermärkte sollen ja nicht länger arbeiten, sondern einfach ANDERS! Also anstatt Sa/So hat man halt Di/Mi frei oder so! Das ist von der Arbeitszeit her dasselbe in grün, aber hilft allen, die sonst nicht anders arbeiten können! Und für 24h-Schichten bräuchte man dann halt 4 Mitarbeiter! Aber wer braucht 24h? Es reichen ja 12 in 2 Schichten, dann gibt es aber Läden, die etwas früher auf und zu machen, und manche machen es später, sodass es immer schön ausgeglichen ist und jeder einkaufen kann!

Solange die Mitarbeiter der

Solange die Mitarbeiter der geschäfte eine vernünftige Bezahlung bekommen, als Beispiel nehme man Schicht- oder Feiertagszuschläge in der Industrie sehe ich kein Problem in einer 24h Öffnung an JEDEM Tag des Jahres.

Irgendwann wollen ja auch mal die Leute einkaufen gehen, die selber im Handel beschäftigt sind oder die Schichten haben die einen "normalen" Einkauf unmöglich machen. Wie oft ärgere ich mich, dass noch kein Laden aufhat wenn ich zur Arbeit fahre, oder wenn ich mal lange ran muss, dass ich nach der heimkehr schon vollgas geben muss, weil um 22 Uhr alles dicht ist...

nur der frühe vogel fängt

nur der frühe vogel fängt den wurm-- junge wenn du lange arbeiten mußt , kannste ja morgens einkaufen, mußte halt nicht so lange pennen.

NEE!!! Hetze, baaaah paaaf,

NEE!!! Hetze, baaaah paaaf, mist sowas!!!! Was soll die reglementierung???? Einkaufen!!!!!

Jaa genau! Oder einfach

Jaa genau! Oder einfach vernünftigen Freizeitausgleich haben, jaja! Im Krankenhaus und so arbeiten sie ja auch am Wochenende!

Der Vollpfosten... Na

Der Vollpfosten... Na Hörstchen, hast Du wieder Ausgang??

Versuchs mal mit

Versuchs mal mit konstruktiven argumenten, detlevchen!

Ich finde, so Montags bis

Ich finde, so Montags bis Freitags bis 22 Uhr, das reicht vollkommen aus, nachts braucht man nicht einkaufen.
Und am Wochenende: Samstags würde auch bis 20/21 Uhr völlig ausreichen.
Aber Sonntags sollte grundsätzlich zu sein, außer Bäckereien u.
Blumenläden u.ä. und nur 1-2 verkaufsoffene Sonntage in der Gesamtstadt sollten sein.

Warum sollte Sonntags zu

Warum sollte Sonntags zu sein? Warum?? Die können doch auch Sonntags offen sein, sodass WIR jeden Tag einkaufen können! Die Mitarbeiter der Geschäfte sollten natürlich ihre zwei freien Tage haben, aber dann halt Mittwoch/Donnerstag oder so, das wär für uns alle besser! Für uns alle!

Am besten von 0 - 24 Uhr

Am besten von 0 - 24 Uhr aufhaben.

Na ja nachts ist glaub ich

Na ja nachts ist glaub ich Schwachsinn, da ist der Umsatz eher gering. Aber bis 22h sollte schon drin sein, so morgens von 7 oder 8! aber eben vor allem dass die Ladenbesitzer SELBST entscheiden können, wann sie frei machen! Hauptsache alle haben mal frei!

Macht einfach eine 5 Tage

Macht einfach eine 5 Tage Woche zum Gesetz und lasst die Läden selbst entscheiden, wann die freien Tage sind. Kann man ja noch ergänzen mit nem gesetzlichen Lohnzuschlag von ein paar Prozent für Sonntage.

Abgesehen davon dass es

Abgesehen davon dass es "5-Tage-Woche" heißt, stimme ich vollkommen zu! Hört ihr da draußen?? SO muss es gehen!! Hauptsache man hat 2 Tage frei, WELCHE das sind ist völlig wurscht! Das belebt auch das Geschäft und ist voll geil für alle!!! Übrigens auch von der Uhrzeit her sollte man frei sein!!! Bis 22h ist schon super! Länger muss nicht, aber, so ist schon geil!

SO ein Mist!!!!!!!! Das

SO ein Mist!!!!!!!! Das gibts doch nicht!!! lasst die Geschäfte länger auf, was soll denn das??? Verdammte Hacke! Lasst doch die Inhaber selbst entscheiden wie lange sie öffnen sollen, mann! Warum muss das denn vorgeschrieben werden? Sag mal ihr habt sie wohl nicht mehr alle!!! Ich will lange einkaufen gehen und einkaufen gehen wann ich will! Ich will kein Ladenschlussgesetz!!!! Wer hilft mir protestieren gegen das Ladenschlussgesetz??

ey, wo bleibt die

ey, wo bleibt die Empörung???

ihr klugen besserwisser, nur

ihr klugen besserwisser,
nur eines von vielen,... früher wurden die mitarbeiter bei IKEA fest eingestellt, heute nur noch auf 400€ weiter werden in den verträgen bedingungen diktiert das man die leute schieben kann wie es dem herrn geschäftsführer nur so passt, (im klartext die mitarbeiter sind nur noch spielbälle zur profittgier) selbst bei der arge werden neue mitarbeiter nur noch mit zeitverträgen eingestellt die max einmal verlängert werden, damit man keine kündigungszeiten hat, im kompl. bildungswesen werden die mitarbeiter nur noch auf zeit eingestellt ohne urlaubsgeld , weihnachstgeld usw. von lohn bzw. gehaltserhöhung abgesehen, (seit drei jahren nicht mehr)

na ja, so ist das wenn man

na ja, so ist das wenn man nix anständiges gelernt hat!

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