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Einzigartig Einkaufen (59)

Zum Anbeißen – der Kölner Dom in 1,20 Meter

Seit 1842 gibt es Printen Schmitz in der Breite Straße. Das Printen-Rezept ist ein altes Familiengeheimnis, das nur zwei Personen kennen. „Nirgendwo anders in Köln gibt es das ganze Jahr über Printen“, sagt Josef Schmitz, Inhaber der Traditionskonditorei. Neben vier Varianten an Bruchprinten gibt es die Lebkuchen in mindestens sieben Geschmacksrichtungen. Sowohl Sauerbraten-Köche als auch Köln-Souvenir-Suchende oder einfach Fans der Hart- und Weichprinten werden bei Printen Schmitz fündig.

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„Bei uns gibt es eine lange Tradition. Printen Schmitz ist seit Beginn immer ein Familienunternehmen“, erzählt Josef Schmitz beim Besuch von koeln.de. „Das Geschäft wurde immer vom Vater an seinen Sohn weitergegeben.“ Schmitz leitet das Geschäft in der mittlerweile fünften Generation. Die Printenmänner, die heute verkauft werden, sehen noch genauso aus, wie die Versionen ganz zu Anfang, so Schmitz. Die ersten Backformen sind noch heute in Besitz der Konditorfamilie, werden aber nicht mehr benutzt. „Unsere Gewürzmischung kennt nur mein Vater und ich“, sagt Schmitz. Selbst die acht Mitarbeiter der Backstube würden das Rezept nicht kennen.

Bildergalerie: So sieht es bei Printen Schmitz aus

L.A. Lieck hatte die „Maastrichter Kuchenbäckerei“ im ehemaligen Pressehaus in der Breite Straße 86 eröffnet – passend zum Namensursprung des speziellen Lebkuchengebäcks in unmittelbaren Nähe zu dem Kölner Print-Unternehmen. Schmitz‘ Urgroßvater, der ebenfalls Josef Schmitz hieß, übernahm das Geschäft. Aus einer Honigbäckerei, so Schmitz, entstand schließlich die Konditorei „Printen Schmitz“, die seit dem 2. Weltkrieg ganzjährig Printen verkauft. Als der „Stadt-Anzeiger“ sich ausdehnte, wechselte das Geschäft auf die andere Straßenseite, wo sich Printen Schmitz seitdem mit einem 250 Quadratmeter großen Cafe befindet.

Wie kleine Kunstwerke zum Anbeißen sehen die im Regal hinter dem Tresen gestapelten Bruchprinten aus: Natur, Schoko, Nuss und Mandel – in diesen Varianten gibt es die Printenstücke; mit Nuss- und Mandelgeschmack allerdings nur in der Weihnachtszeit. Trotz des ganzjährigen Angebots sei der Winter trotzdem die Printen-Hauptsaison, führt Schmitz an. Mindestens sieben weitere Geschmacksvarianten bietet die Konditorei an abgepackten abgerundeten, ungeformten und geformten Lebkuchenspezialitäten an: Kräuterprinte, Prinzessprinte (mit Zuckerguss), Schoko-Nuss-Printe, Schoko-Mandel-Printe, Schoko-Printe, Vollmilch-Printe und gefüllte Dessert-Printe (zu Weihnachten).

„Ich suche Bruchprinten für die Sauce zum Rheinischen Sauerbraten“, sagt eine Frau zu einer Bedienung. Auch für dieses traditionelle Rezept sind die Lebkuchen von Printen Schmitz bestens geeignet. Aber auch als Geschenk oder Mitbringsel aus Köln kommen die Printen gut an. Besonders empfehlenswert: In Form des Kölner Doms gibt es bei Printen Schmitz auf Bestellung auch eine 1,20 Meter hohe Großprinte. Das Kölner Wahzeichen gibt es aber auch als kleine Printen. Josef Schmitz führt die 160-jährige Familientradition mit insgesamt etwa 20 Mitarbeitern und der 150 Quadratmeter großen Backstube weiter. Im Laufe der Jahre hat der Printenkonditor eine Entwicklung festgestellt: „Der Trend geht eindeutig zur Weichprinte.“ (sar)

Printen Schmitz
Breite Straße 87-91
50667 Köln

Telefon: 0221 – 25 76 384
Telefax: 0221 – 25 71 503

Öffnungszeiten
Montag-Freitag
8:30-19:00
Samstag
8:30-18:00

Kölsche Tradition pur, größte Auswahl oder einzigartiges Konzept? Kennen Sie ein besonderes Geschäft in Köln, das wir in der koeln.de-Serie „Einzigartig Einkaufen“ noch nicht porträtiert haben? Schicken Sie doch per E-Mail einen Vorschlag, und begründen Sie darin kurz in einen oder zwei Sätzen, warum es sich um ein einzigartiges Geschäft handelt.

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Kommentare

Ah verdammt, jetzt hab ich

Ah verdammt, jetzt hab ich voll Bock auf Printen!! Haha, Printen essen! Ich geh jetzt zu Printen Schmitz und esse Printen, haha! Printen! Ich drücke bei meinem PC immer auf "Print" und dann kommen da Printen raus!!! Hahaha!!!!!

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