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Einzigartig Einkaufen (77)

Subcouture - Stiefel und Glitzerkleider für Kölns Party-People

Die wahrscheinlich weltweit größte Auswahl an 80er-Jahre-Stiefeln gibt es bei Subcouture auf der Hahnenstraße. Das sagt zumindest der Chef des Ladens, Markus Schmitz* (*Name auf eigenen Wunsch geändert). Etwa 900 verschiedene Modelle sind in dem Geschäft ständig vorrätig.

Es gibt auch Pumps und die gefragten Mary-Poppins-Schnürschuhe. „Andere Geschäfte können maximal 30 Stiefel aus den 80er Jahren anbieten“, sagt Schmitz. Das Subcouture sei in dieser Hinsicht schon privilegiert, immer für ausreichend Nachschub sorgen zu könne. Mit zwei von drei Lieferanten, die in Deutschland diese Schuhe sortieren, arbeite das Geschäft zusammen.

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Reine Intuition sei es gewesen, dass das Subcouture im Jahr 2005 vor allem auf die 80er-Jahre-Stiefel gesetzt habe. „2006 ist die Nachfrage regelrecht explodiert, und bis heute hat dieser langfristige Trend angehalten“, erzählt der Subcouture-Chef.

„Ein Schuhmeer erwartet die Einkäufer“, urteilen die bekannten Modebloggerinnen von lesmads.de über Subcouture und geben dem Geschäft Platz drei in ihren Top 5 der besten Secondhandläden in Köln. 70 Prozent der angebotenen Kleidung ist bei Subcouture nach eigenen Angaben für Frauen gedacht. „Die sind modebewusster“, so Markus Schmitz bei der Führung durch sein riesiges Geschäft mit rund 200 Quadratmetern Verkaufsfläche, in dem neben Scondhand-Artikeln auch noch etwa 30 Prozent Neuware verschiedener Designer angeboten wird.

Neben der großen Auswahl an Stiefeln sind auch „Glitter-Glamour-Kleider“ (Schmitz) ein weiterer Schwerpunkt bei Subcouture. „Wir haben kaum schlichte Sachen. Das haben andere“, so der Chef. „Wir wollen unseren Kunden außergewöhnliche Stücke bieten.“

Etwa 600 Kleider hängen auf den Stangen in der Hahnenstraße 45, wo Subcouture seit Anfang 2006 beheimatet ist. „Wer zu uns kommt, spart sich den Weg in vier bis fünf andere Geschäfte“, erläutert Markus Schmitz. Die Secondhandwaren decken vor allem die 1950er bis 1980er Jahre ab. So manches Stück hat Schmitz, der das Geschäft 1990 gegründet hat, schon zufällig beim Kinobesuch auf der Leinwand wiedergesehen. Etliche Fernseh-, Film- und Theater-Ausstatter gehören zu seinen Stammkunden.

Apropos Kunden. Neben Schauspiel-Ausstattern sind es laut Schmitz vor allem „Partypeople“, die außergewöhnliche Sachen suchen und dann auch in seinem Geschäft fündig werden. Schließlich wolle niemand einfach in Alltagsklamotten Party machen. Diese Kunden suchen Einzelstücke, die nicht schon 300 bis 400 Mal in der Stadt unterwegs sind. Auch zu Karneval sei viel bei Subcouture los, berichtet der Chef über die 900 Stiefel. „Dann will auch noch der letzte Spießer auf Elvis machen.“

Zudem könne das Subcouture auch mit einem großen Sortiment an Taschen locken – von alten Schultaschen über Ausgehtaschen bis hin zu Reise- und Sporttaschen. Schmitz: „Alles original aus den 60er und 70er Jahren.“ Aus diesen Jahrzehnten gibt es in dem Geschäft auch eine große Auswahl an Sportkleidung.

Laut dem Subcouture-Chef ist auch die Mischung an Vintage, Secondhand und exklusiver Neuware das besondere an seinem Geschäft. Die drei Kölner Jungdesigner „Fräulein Ede“, Nadine Wiesner und Deniz Kükner verkaufen ihre Mode exklusiv in dem Geschäft. Kükner entwirft und schneidert ihre Kleidung sogar direkt im Geschäft – in einem Atelier im Untergeschoss. Dort sind zudem auch große Fotostudios eingerichtet. Die historischen Gemäuer mit Resten der alten Stadtmauer hätten sich einfach geradezu für Foto- und Filmaufnahmen angeboten, erklärt Schmitz: „Dort geben sich internationale Fotografen quasi die Klinke in die Hand.“ (sar)

Subcouture
Hahnenstraße 45
50667 Köln

Telefon: 0221 – 30 26 275

Öffnungszeiten
Montag-Freitag
11:00-20:00
Samstag
11:00-19:00

Kölsche Tradition pur, größte Auswahl oder einzigartiges Konzept? Kennen Sie ein besonderes Geschäft in Köln, das wir in der koeln.de-Serie „Einzigartig Einkaufen“ noch nicht porträtiert haben? Schicken Sie doch per E-Mail einen Vorschlag, und begründen Sie darin kurz in einen oder zwei Sätzen, warum es sich um ein einzigartiges Geschäft handelt.

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