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Einzigartig Einkaufen (51)

Wo es Schwarzfederhühner und Bluttauben gibt

Seit etwa 110 Jahren gibt es „Wild, Geflügel und Delikatessen Brock“ bereits. Hans Georg Rochow, der heutige Inhaber, ist der Urenkel von Jacob Crombach, der das Geschäft zwischen 1900 und 1906 gründete. Der Familienbetrieb in vierter Generation ist eine Kölner Institution in Sachen hochwertiges Fleisch. Vor Feiertagen und zum Wochenende stehen die Kunden oft Schlange vor dem Geschäft in der Apostelnstraße. Sehenswert und einen Besuch wert ist allein schon die denkmalgeschützte Einrichtung, die aus der Zeit der Geschäftsgründung um 1900 stammt.

Hinweis: Das Geschäft schließt Ende Juli 2017.

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„Eine Maispoularde isst man nicht am Montag oder Dienstag“, sagt Hans Georg Rochow. Der gelernte Metzger und Koch führt Wild, Geflügel und Delikatessen Brock in vierter Generation und verteidigt das Prinzip des Sonntagsbratens . Sein Credo: Lieber einmal in der Woche hochwertiges, teureres Fleisch essen, als täglich minderwertig produziertes, billigeres Fleisch. „In diese Richtung geht auch seit Jahren der Trend“, sagt Rochow im Gespräch mit koeln.de. „Dementsprechend bauen wir zum Wochenende auch im Vergleich zu den Werktagen viel mehr Fleisch in unseren Auslagen auf.“

Bildergalerie: So sieht es bei Wild und Geflügel Brock aus

Die altweißen Kacheln an den Wänden stammen noch aus der Eröffnungszeit um 1900. Dort hängen zahlreiche Jagdtrophäen: ausgestopfte Fasane und Rebhühner sowie kleine und größere Geweihe – ebenfalls teilweise noch aus dieser Zeit. Der Boden ist mit beigen und braunen Fliesen ausgelegt. Die drei weißen Toledo-Waagen wurden 1932 gebaut und werden seit dieser Zeit bei „Wild und Geflügel Brock“ benutzt. Vor den Waagen sind zum Beispiel Gläser diverser Senfsorten aufgetürmt.

Schwarzfederhühner und Bluttauben

„Wir bieten nur gute, erstklassige Produkte an, dazu viele Spezialitäten“, erklärt Rochow. Heutzutage gäbe es leider nur noch wenig solcher alteingesessener Geschäfte. Ob Lamm von den Husumer Deichen, Schwein aus Schwäbisch Hall, Wild aus der Eifel, Maispoularden aus dem Périgord, Schwarzfederhühner aus der Bourgogne, Enten aus Les Landes oder Tauben aus der Bresse – Köche mit gehobenen Anspruch werden in dem Familienbetrieb in der Apostelnstraße fündig. „Bei uns gibt es Produkte, die man sonst nur schwer bekommt“, ergänzt der Inhaber und listet auf: Hasen-, Reh- und Hirschkalbsfilet, Wildschwein, Stubenküken, Wachteln, Perlhühnern, Gänsestopfleber, Bluttauben, Kapaune, weißer Trüffel aus Alba und Mastgänse. Neben dem Frischfleischangebot gehören unter anderem auch Wachteleier, Pasteten, Chutneys, Senf, Weine, Gewürze, Öl, Pilze und Schinken zum Sortiment.

„Wer zu uns kommt, schätzt das Einkaufen in einem schönen Ambiente, isst gerne gut und achtet auf Qualität“, sagt Rochow. Der Metzger, seine Ehefrau und die zwei Angestellten fachsimpeln oft mit Kunden im etwa 40 Quadratmeter großen Verkaufsraum über den gekühlten Tresen hinweg. Die Themen sind dann Rezepte, Bratzeiten und Qualitätsfragen. „Das Geschäft ist ein Geheimtipp. Es ist Kölns allererste Adresse für feinstes Geflügel und edles Wild“, bestätigt beim Verlassen des Ladens ein etwa 55-jähriger Kunde, der extra für den Einkauf bei „Wild und Geflügel Brock“ nach Köln gefahren ist. (sar)

Wild, Geflügel und Delikatessen Brock
Apostelnstraße 44
50667 Köln

Telefon: 0221 – 25 78 181

Öffnungszeiten
Dienstag-Freitag
8:00-18:30
Samstag
8:00-16:00

Kölsche Tradition pur, größte Auswahl oder einzigartiges Konzept? Kennen Sie ein besonderes Geschäft in Köln, das wir in der koeln.de-Serie „Einzigartig Einkaufen" noch nicht porträtiert haben? Schicken Sie doch per E-Mail einen Vorschlag, und begründen Sie darin kurz in einen oder zwei Sätzen, warum es sich um ein einzigartiges Geschäft handelt.

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