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Einzigartig Einkaufen (80)

Im Sülzer Werkladen ist alles im Rahmen

Die Kunst des Rahmens beherrscht ein Kölner Betrieb seit seiner Gründung 1979 in Perfektion. So perfekt, dass die Bilderrahmen des Werkladens mittlerweile selbst schon Teil der Kunst sind, die sie in der Regel sonst nur bestmöglich zur Geltung bringen sollen. Der verwinkelte und über mehrere Ebenen und Häuser aufgeteilte Laden auf dem Sülzer Eifelwall ist mit Abstand das größte Einrahmungsfachgeschäft in Deutschland und der Spezialist für Bilderrahmen für zehntausende Privatkunden, Unternehmen, Galerien und Museen. Etwa 15.000 Rahmungen fertigt der Betrieb pro Jahr an.

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„Wir können in unseren Werkstätten fast alles selbst machen“, erklärt Frank Warda. „Selbst Rahmen im Großformat von zum Beispiel drei mal vier Metern sind kein Problem“, erklärt der Inhaber, der den Werkladen seit 2011 gemeinsam mit Geschäftsführerin Hanna Kirchner leitet. Gegründet hat das Spezialgeschäft Herbert Küppers, der es Jahrzehnte gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Christoph, ausgebildeter Lehrer für Sozialwissenschaft und Geschichte, und Heidrun Rollert führte. Anfangs waren Einrahmungen dabei gar nicht der Hauptgeschäftszweig in dem zunächst in einem Zimmer untergebrachten Betrieb im Eifelwall. Küppers merkte aber schnell, dass ein Bedarf an individuell gefertigten Rahmen bestehe und weitete dieses Geschäftsfeld aus.

Bildergalerie: So sieht es im Werkladen aus

So wurde im Laufe von 30 Jahren aus dem Ein-Mann-Unternehmen das größte Einrahmungsfachgeschäft bundesweit, das 30 Mitarbeiter beschäftigt und mit seinen Abteilungen verteilt auf mehrere Häuser nebeneinander ein gutes Stück des Eifelwalls säumt. Die Werke des Werkladens sind in fast allen renommierten Museen des Rheinlands zu bewundern, aber auch in Galerien in New York, Paris, Basel und anderen Städten weltweit. „Wir sind zum Beispiel Hauseinrahmer für Kolumba und das Haus der Geschichte in Bonn“, erklärt Warda. „Jeder der etwa 2000 Rahmen im Haus der Geschichte stammt von uns – wobei mit Rahmen in diesem Fall nicht gemeint ist, dass er immer klassisch viereckig an der Wand hängt.“

Gerhard Richter, Andreas Gursky, Rosemarie Trockel – was ist das teuerste Kunstwerk, das in einem Werkladen-Rahmen präsentiert wird? „Das dürfen wir aus Geheimhaltungsgründen nicht sagen“, antwortet der Inhaber. Was ist das Einzigartige an dem Werkladen? Warda fasst es so zusammen: „Die riesige Auswahl, unsere große Erfahrung und eigenes Handwerk.“ Deutschlandweit gibt es keinen zweiten Einrahmungsbetrieb, der allein für die Abteilungen Vergolderei und Färberei mehrere Mitarbeiter beschäftigt. „Bei uns bringt der Kunde ein Bild mit. Und dann überlegen wir individuell mit unseren Schreinern, Glasern und Färbern welcher Rahmen, welche Farbe am besten dazu passen könnte.“

„Die Rahmung ist so unterschiedlich, wie die Kunst darin; multipliziert mit den Geschmäckern der Kunden“, sagt Warda zum Thema Auswahl. Bleibt noch die Frage, inwiefern Arbeiten des Werkladens (Slogan „Die Kunst des Rahmens“) selbst schon Teil der Kunst sind, die sie präsentieren. Zusammen mit dem Fotografen Wolfgang Tillmanns hat das Kölner Spezialgeschäft, das auch selbst Kunst verkauft und den Bilderrahmen-Großhandel Rahmenwerk.de betreibt, einen eigenen Rahmen mit einer besonderen Lackiertechnik und einer ganz eigenen Anmutung entwickelt. „Unser Rahmen ist bei Tillmanns Teil der Kunst“, sagt Warda. „Jeder Galerist, der ein Werk von Tillmanns zeigen will, bestellt bei uns den Rahmen dazu.“ (sar)

Werkladen
Eifelwall 56
50674 Köln (Sülz)

Telefon: 0221 – 94 40 47 17
Telefax: 0221 47 58 380

E-Mail: info@werkladenrahmen.de
Internet: www.werkladen.de

Öffnungszeiten
Montag-Freitag
10:00-19:00
Samstag
10:00-16:00

Kölsche Tradition pur, größte Auswahl oder einzigartiges Konzept? Kennen Sie ein besonderes Geschäft in Köln, das wir in der koeln.de-Serie „Einzigartig Einkaufen“ noch nicht porträtiert haben? Schicken Sie doch per E-Mail einen Vorschlag, und begründen Sie darin kurz in einen oder zwei Sätzen, warum es sich um ein einzigartiges Geschäft handelt.

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(Erstellt am 29. September 2012 - 14:57 Uhr; aktualisiert 12. Oktober 2012 - 11:39 Uhr)


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