Einzigartig Einkaufen (14)
Aus Leidenschaft für bunten Perlen-Schmuck
„Perlen und Schmuck sind Leidenschaft und Sucht für mich“, sagt Paula Alexandra Matos von „Le Marché Aux Perles“. Die Schmuckdesignerin bietet in ihrem Geschäft in Köln-Zündorf nach eigenen Angaben die größte Auswahl an Perlen und Zubehör in der Domstadt an. Rund 4000 Artikel – ausschließlich in 1. Ware-Qualität – gehören zum Sortiment. Ob aus Glas oder Metall, wenige Millimeter klein oder doch ein bis zwei Zentimeter groß – Perlen der unterschiedlichsten Farbnuancen, aufbewahrt in hunderten kleinen Kunststoff- oder Holz-Boxen, teilweise pyramidenförmig gestapelt, machen den Besuch im Kölner Perlen-Markt zu einem besonderen Farb- und Form-Erlebnis.
„Ich war schon immer relativ begabt in Handarbeit, habe dauernd alles Neue ausprobiert und aus Steinen, Muscheln und eben auch aus Perlen schon früh Schmuck für mich privat gemacht“, erzählt Matos, die 2004 nach der Geburt ihres dritten Kindes ihren Job bei einer luxemburgischen Bank aufgab und „Le Marché Aux Perles“ in Luxemburg gründete – als ersten und heute immer noch einzigen Perlen-Laden in dem kleinen Nachbarland. „Ich wollte einfach mein Leben verändern“, so die Portugiesin im Rückblick.
Bildergalerie: So sieht es bei „Le Marché Aux Perles“ aus
2007 gründete die Perlen-Designerin dann eine zweite Filiale in Köln, die sich mittlerweile in Köln-Zündorf befindet – in dem Wohnhaus der Familie. „Das ist ideal für uns“, sagt Matos. „Wir haben viel Platz und können auch größere Events organisieren, ohne dass es jemand stört. “ Unter anderem auf dem Plan von „Le Marché Aux Perles“: Night-Shopping, Pyjama-Parties oder Perlen-Treffs mit Glasperlen-Prominenten. Von dienstags bis samstags können Kunden an zweimal täglich stattfindenden Workshops teilnehmen und in zwei Stunden ein eigenes Schmuckstück entwerfen. Dabei sind Einzel-Kurse und Gruppen-Workshops mit bis zu zwölf Personen möglich.
„Ich habe den Ehrgeiz, den Kunden ständig etwas Neues anbieten zu können“, erklärt Matos. Mit Perlen sei es nämlich ähnlich wie mit der Mode – neue Trends entstehen und andere Dinge sind plötzlich in. Deshalb erreiche das Geschäft in der Regel auch alle vier bis sechs Wochen neue Ware.
Neben der großen Auswahl, die auch Kunden aus anderen deutschen Großstädten wie Frankfurt, Hamburg oder Stuttgart anziehen, macht Matos noch auf einen anderen Umstand aufmerksam, der ihr Geschäft in Köln einzigartig macht: Der Kölner Perlen-Markt beziehe von der in Indien angebotenen 1., 2. und 3. Ware-Qualität nur die beste Güte. Es werden auch keine Perlen verkauft, die aus recyceltem Glas hergestellt worden sind. „Unsere indischen Perlen sind aus italienischem Glas“, so Matos. Wert legt sie auch darauf, dass sie die indischen Perlen-Hersteller persönlich besucht hat, um sicher zu gehen, dass ihre Perlen nicht mit Kinderarbeit produziert worden sind.
Zu den Kunden in ihrem knapp 100 Quadratmeter großen Geschäft in Zündorf zählt die Schmuck-Designerin in erster Linie Frauen. Auf etwa zehn Prozent schätzt sie den Anteil der männlichen Kundschaft, die vor allem in der Weihnachtszeit auf der Suche nach einem Geschenk in den Kölner Perlen-Markt finden. „Einige Männer haben auch schon bei Workshops mitgemacht“, betont Matos dabei und ergänzt, dass ihre Kundschaft von der Alterszusammensetzung bunt gemischt sei. „Meine älteste Kundin ist 87 Jahre alt und sucht bei jedem Besuch stundenlang in den Auslagen nach Perlen, die ihr gefallen.“ (sar)
Le Marché Aux Perles
Loorweg 142a
51143 Köln-Zündorf
Telefon: Telefon: 02203 – 90 33 742
Telefax: 02203 – 90 95 725
E-Mail: info@perles.lu
Internet: www.perles.lu
Öffnungszeiten
Dienstag-Freitag
14:00-19:00 Uhr
Samstag
10:00-17:00 Uhr
Weitere Informationen im koeln.de-Branchenführer
(Erstellt am 25. Februar 2010 - 15:07 Uhr; aktualisiert 25. November 2010 - 14:20 Uhr)
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