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Entenhausen am Rhein

Donald-Duck-Fans zum Kongress in Köln

Was gibt es Neues aus Entenhausen? Gut 200 selbsternannte Forscher und Fans der Comic-Ente "Donald Duck" kamen am Samstag nach Köln, um diese Frage zu klären.

Auf dem 39. Kongress der D.O.N.A.L.D. ("Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus") wurde diskutiert, wie viele Flughäfen Entenhausen hat und ob die Figuren der Comic-Stadt überhaupt sterben können.

"Wir verstehen uns als Wissenschaftler, nicht als Fanclub. Aber natürlich ist die Thematik unsere Passion", sagt Sprecher Rainer Bechtel (46). Ein Schwerpunkt des Kongresses 2016 war das Gedenken an Jürgen Wollina, der über Jahre einen kompletten Plan der fiktiven Stadt Entenhausen erarbeitet hatte. Er war im November vergangenen Jahres gestorben.

Die Organisation der Donaldisten gibt es seit 1977, die rund 1000 Mitglieder kommen vor allem aus dem deutschsprachigen Raum. Sie  beschäftigen sich ausschließlich mit den Donald-Comics von Zeichner Carl Barks. Das sind etwa 6000 Seiten. (dpa/lnw, hl; Foto: imago/Schöning)

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