Mit Kopfhörern durch den Dom spazieren

Domführungen künftig auch per Funksystem

In Zukunft sollen Führungen im Innenraum des Doms per Funksystem durchgeführt werden. Das Domkapital will damit für mehr Ruhe in der Kathedrale sorgen. Rund siebzig Führungen pro Tag sorgten bislang für einen permanenten Lärmpegel in der Kirche.

Bisher war es eher unangebracht, mit Kopfhörer auf den Ohren durch den Dom zu spazieren. Künftig wird das jedoch der Regelfall sein: Statt Musik bekommen die Teilnehmer einer Kirchenführung jedoch ihren Gruppenführer zu hören, der sie per Funk über die Besonderheiten des Doms informiert.

Und so soll das neue Funksystem funktionieren: Der Gruppenführer erhält einen Sender und ein Head-Set Mikrofon, die Dom-Besucher werden mit einem Empfänger inklusive Kopfhörer ausgestattet. Angeblich muss der Leiter während der Führung nicht mehr laut sprechen. Ein Flüsterton soll reichen, um alle Anwesenden mit Informationen zu versorgen.

Mit dem neuen Funksystem erhofft sich das Domkapitel den stetigen Geräuschpegel innerhalb der Kathedrale zu senken. Zehn Gruppenführungen mit bis zu fünfundzwanzig Personen haben bislang für Dauerlärm in den hallenden Räumen des Doms gesorgt. Einen weiteren Vorteil versprechen sich die Verwantwortlichen dadurch, dass sich die Teilnehmer freier im Kirchenraum bewegen können und sich nicht mehr drängen müssen, um die Worte des Gruppenführers zu verstehen. 

Leider ist das zusätzliche Funksystem nicht ganz kostenlos: Für alle Führungsteilnehmer verteuert sich der Kirchenbesuch um einen Euro, Schulklassen sind davon ausgenommen.

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