Flaschen gefährlicher als Dosen
Doch kein Dosenverbot im Kölner Karneval
Die Diskussion geht in die nächste Runde: Polizei und Stadt sprechen weiterhin über ein mögliches Glasflaschenverbot im Kölner Straßenkarneval. Getränke in Dosen sollen aber weiterhin erlaubt sein.
Während der jecken Tage gleichen die Straßen Kölns oftmals einem riesigen Schlachtfeld: Bedeckt von Müll, Glasflaschen und Scherben ist ein Durchkommen schwer und unangenehm. Auch als gefährliche Wurfgeschosse oder gar Stichwaffen wurden zerbrochene Kölsch-Flaschen schon benutzt - für die Stadt Köln und die Polizei ein Ärgernis.
Nach der anfänglichen Überlegung, ein Flaschen- und Dosenverbot über den Kölner Karneval zu verhängen gibt es jetzt offenbar Entwarnung: Dosen sollen auch weiterhin erlaubt werden. Grund für die Änderung ist ein offener Brief des Brauereiverbands-Chef Heinrich Becker an den OB Jürgen Roters: Ein komplettes Flaschen- und Dosenverbot würde die kölschen Brauereien benachteiligen, da diese, anders die Konkurrenz, ihre Getränke nicht in Plastik-Flaschen anbieten.
Laut der Kölnischen Rundschau setzten sich Polizei und Stadt daraufhin noch einmal zusammen und entschieden, ihre Erfahrung vom 11.11 erneut auszuwerten. Die abschließenden Stellungnahmen sollen dann dem Rat am 17. Dezember für eine Entscheidung vorgelegt werden.
(13. November 2009 - 10:31)
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Kommentare
Becher und Dosen, Ja...
Becher und Dosen, Ja... Flaschen und Gläser, Nein!
Wäre mal ne sehr gute Idee für alle Großveranstaltungen.















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