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Auswehung von Blei und Arsen möglich

Vom Kalkberg geht "akute Gefahr" aus

Vom Kalkberg aus sollten einmal per Hubschrauber Leben gerettet werden. Jetzt wird die ehemalige Sondermülldeponie selber zur Gefahr für Menschen: Schadstoffe können austreten. Das ergaben neue Gutachten. Die Feuerwehr als Bauherr im Auftrag der Stadt will trotzdem an dem Standort festhalten. Vorerst zumindest.

Das aktuelle Gutachten spricht von akuter Gefahr: Bei Trockenheit und Wind können aus dem Grund Blei und Arsen in die Nachbarschaft geweht werden, ein Abrutschen der Böschung sei jederzeit möglich. Nötig geworden waren die neuen Untersuchungen, nachdem sich die Kuppel bei den Bauarbeiten für die Hubschrauber-Rettungsstation gesenkt hatte und im schon gegossenen Betonfundament Risse auftraten.

Diese Setzungen konnten inzwischen durch Abbaggern von 50.000 Tonnen Erde gestoppt werden. Weiteres Abrutschen ist aber nicht ausgeschlossen. Als Sicherheitsmaßnahme ließ die Feuerwehr am Wochenende einen Zaun entlang der Karlsruher Straße bauen und Bäume fällen sowie Sträucher zurückschneiden.

Feuerwehrchef Johannes Feyrer wies den Vorwurf am Dienstag vor der Sitzung des zuständigen Gesundheitsausschusses zurück, er verstoße damit gegen den Baustopp. Den hatte der Rat im vorigen Dezember beschlossen. „Es waren notwendige Sicherheitsmaßnahmen“, erklärte er. Ohne sie hätte er sich strafbar gemacht. Weitere Maßnahmen über den Fortgang des Baus könnte erst beschlossen werden, wenn das endgültige Gutachten vorliege.

Feuerwehrchef: Kalkberg ist der beste Standort

Den Kalkberg hält der Feuerwehrchef weiter für den besten Standort für eine Hubschrauberrettungsstation. Die Situation hält er grundsätzlich für beherrschbar. Sollte ein neuer Standort gesucht werden, müsse man die Mehrkosten und den erforderlichen Zeitaufwand berücksichtigen. Seit 2012 wurden auf dem Kalkberg schon 13 Millionen Euro verbaut. Er werde aber auf jeden Fall der Entscheidung der Politik folgen.

Mit Blick zurück auf 2012 sagte Feyrer: „Es tut mir außerordentlich leid, dass wir uns damals auf ein Gutachten verlassen zu haben, das offensichtlich falsch war.“. Ein erstes Gutachten hatte dem Standort Ungefährlichkeit bescheinigt.

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