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Die ersten Schritte

Tier zugelaufen. Was nun?

Ihnen ist ein Kätzchen zugelaufen oder ein herrenloser Hund im Wald begegnet? koeln.de verrät, wie Sie sich am besten verhalten, damit das Tierchen schnell wieder zu seinem Besitzer findet.

Von Sylvia Hemmerling/Tierheim Dellbrück 

Grundsätzlich gilt: Nicht jedes Tier, das draußen herumstreunt, ist herrenlos. Bevor sie eine herumstreunende Katze mitnehmen, fragen Sie bitte bei den Anwohnern nach, ob sie das Tier kennen. Bei Hunden ist es zunächst sinnvoll zu schauen, ob sich an seinem Halsband Marken befinden, die auf einen Besitzer hinweisen. 

Viele Tiere werden ausgesetzt: sie stehen in Körben und Kartons verpackt an Müllcontainern oder werden an Zäunen oder vor Geschäften angebunden. Diese Tiere brauchen dringend Hilfe. Der Besitzer lässt sich meistens nur sehr schwer ermitteln.

Es lässt sich kein Besitzer ermitteln?

Sie sind sich sicher, dass es keinen Besitzer gibt? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten:

1.) Sie geben das Tier im Tierheim ab.

Wenn Sie ein Tier gefunden haben, rufen Sie bitte das für Sie zuständige Tierheim an. Die Aufnahme der Findlinge ist regional geregelt. Das Tierheim Dellbrück ist für den Bereich Köln rechtsrheinisch zuständig; das Tierheim Zollstock für den Bereich Köln linksrheinisch.

Sollten Sie nicht in der Lage sein, das Tier selbst ins Tierheim zu bringen, können Sie den Tiertransporter der Stadt Köln (0221/97480) kontaktieren. Das Tier muss sich dafür in einem geschlossen Raum befinden, damit es leichter eingefangen werden kann.

2.) Sie nehmen das Tier vorübergehend selbst auf.
Sollten Sie sich dazu entschließen das Tier selbst zu behalten bis sich ein Besitzer meldet, informieren Sie bitte alle umliegenden Tierheime. Schauen Sie in die örtliche Presse, viele Menschen geben Vermisstenanzeigen auf. Stellen Sie das Tier einem Tierarzt vor. Dort kann festgestellt werden, ob das Tier gechipt ist. Auch der Gesundheitszustand und eine eventuelle Trächtigkeit sollte kontrolliert werden.

Bedenken Sie, dass der Eigentümer sechs Monate lang ein Recht auf sein Tier hat, sofern er beweisen kann, dass es sich um sein Eigentum handelt. (Foto: MEV/Sonja Krebs)

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