"Bestattungsrückstand" im anatomischen Institut

Zu viele Leichen in der Kölner Uni

Das anatomische Institut der Uni Köln platzt aus allen Nähten. Die Anzahl der Spenderkörper, die für Forschung und Lehre genutzt werden, übersteigt die Kapazitäten des Instituts  - und auch seinen Bedarf. Wie Spiegel Online am Mittwoch berichtete, kenne man wegen des Chaos' nicht mal mehr die Namen mancher Leichen.

Dass sich im Kühlkeller des anatomischen Instituts der Uni Köln Leichen stapeln, ist zunächst einmal nicht ungewöhnliches, denn hier werden Verstorbene gelagert, die ihre Köper für Forschungs- und Lehrzwecke zur Verfügung gestellt haben.

Nach Informationen von Spiegel Online jedoch nimmt die Anzahl die Leichname mittlerweile Überhand. Wie das Onlinemagazin am Mittwoch berichtete, befinden sich mehr Körper in den Schränken als benötigt werden. Genutzt werden diese etwa für Präparationskurse für Medizinstudenten.

Zu diesem "Bestattungsrückstand" kommt hinzu, dass die Institutsangestellten in der Zwischenzeit den Überblick verloren haben sollen, sodass wegen fehlender Unterlagen bei manchen Körpern nicht mehr festgestellt werden kann, um wen es sich handelt.

Spiegel Online bezieht sich in seinem Artikel auf die Informationen eines anonymen Arztes. Nach eigenen Angaben sei dieser nicht der einzige, der die Situation kenne, denn jeder der das Anatomische Institut regelmäßig besucht, wisse von den Umständen.

Patrick Honecker, Sprecher der Universität, streitet den Leichenüberschuss nicht ab. Spiegel Online gegenüber äußerte er sein Bedauern, es gehe jetzt zu allererst darum, so schnell wie möglich die Würde der Menschen wieder herzustellen.

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